Baustelle, oder: neues Titelbild

Sonntag, 30. September 2007 | Autor: Valentin Funk

Alles muss seine Ordnung haben: das Titelbild zeigt einen Ausschnitt eines Zweiwegebaggers (ATLAS 1604 ZW), genauer, dessen EBA-Nummer, also sein „Nummernschild“ für den Eisenbahnverkehr. Ich war etwas überrascht, dass auch diese als Kleinwagen eingestuften Fahrzeuge eine solche Plakette bekommen.

Genauer handelt es sich hierbei um den Kleinwagen mit der Nummer 97 51 89 515 60-7, eben jenen genannten Zweiwegebagger der Firma itg. Er – und ein Zweiwegebagger von Liebherr (A 900 C ZW Litronic) waren am 20. September 2007 daran beteiligt, den Bahnsteig an Gleis 1 (Hausbahnsteig) in Greifswald zu vervollständigen.

ATLAS 1604 ZW im Einsatz

Seit Samstag, den 22. September, ist nur Gleis 1 in Betrieb, so dass nun in Gleis 2 der Deckel auf die im Bau befindliche Straßenunterführung gegossen werden kann.

Dazu wurde in der Nacht vom 26. auf den 27. September die Hilfsbrücke aus Gleis 2 ausgebaut.

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Franz Josef Jung muss zurücktreten

Montag, 17. September 2007 | Autor: Valentin Funk

Wenn ein Minister in einem Rechtsstaat sich vorsätzlich von dessen Regeln distanziert, ist er rechtlich wie politisch nicht mehr tragbar.

Als Bundesminister hat Franz Josef Jung einen Eid auf das Grundgesetz geleistet. Als Bundesminister ist er als Behörde Teil der Verwaltung und diese darf ausdrücklich nur per Gesetz ermächtigt handeln. Liegt ein solches nicht vor, handelt die Behörde rechtswidrig.

Wenn er also ankündigt, auch ohne rechtliche Grundlage zu handeln, ist er ein Risiko für die Gesellschaft. Ein Staat, der sich nicht mehr innerhalb des gesetzlichen Rahmens bewegt, ist eine Gefahr für den Bürger. Und wenn gerade der Verteidigungsminister offen bekennt, nicht verfassungsgemäß zu handeln, kann einem schon mulmig werden.

Seine „Ermächtigung“ aus dem sogenannten übergesetzlichen Notstand herzuleiten schlägt fehl. Dieser soll tatsächliche Fälle eines rechtswidrigen Handelns rechtlich „retten“, die in der Rechtsordnung nicht bedacht wurden oder bedacht werden konnten; so z. B. auch, wenn der Untergang der Rechtsordnung selbst droht. Dass sind aber sehr, sehr drastische Szenarien, von in meinen Augen auch der 11. September noch sehr weit entfernt war.

Da Franz Joseph Jung jetzt schon so ein Handeln plant, ist diese Rechtfertigung noch mehr fragwürdig, denn es soll ja eben eine unplanbare Situation rechtlich „gelöst“ werden. Außerdem ist er „Inhaber der Befehls- und Kommandogewalt“ und kann Befehle erteilen. Damit wäre seine Rechtfertigung zunächst nur auf sein Handeln, also das Erteilen des Befehls, beschränkt. Mittelbar vielleicht noch weiter, aber nur mit großem Bedenken, denn ein rechtswidriger Befehl darf von einem deutschen Soldaten oder einer deutschen Soldatin gar nicht ausgeführt werden.

In meinen Augen könnte sich auf diese Weise höchstens ein Pilot eines Abfangjägers, der aus eigener Entscheidung – wahrscheinlich gegen Befehle seiner Vorgesetzten – und in einer persönlichen Zwangssituation, also als Privatmann respektive -frau, ein entführtes Passagierflugzeug abschießt, tatsächlich in irgendeiner Form gerechtfertigt oder auch entschuldigt sein.

PS: Zum Thema, etwas in eigener Sache: In GreifRecht Nr. 2, Oktober 2006, S. 82 ff. schreibt Christof Gramm, Referatsleiter im Bundesministerium der Verteidigung unter dem Titel „Ein tragischer Held als letzter Ausweg?“ zu diesem Fragenkomplex.

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Kein guter Tag für die Verbesserung von Software

Mittwoch, 15. August 2007 | Autor: Valentin Funk

Die Meldung, dass Stefan Esser die Proofs of Concept einiger Sicherheitslücken von PHP von seiner Seite „Month of PHP Bugs“ genommen hat (Meldung auf heise.de), erzeugt bei mir großes Unbehagen. Hintergrund ist der seit 11. August gültige § 202 c – der sogenannte Hackerparagraph – des deutschen Strafgesetzbuchs (Verlinkt auf dejure.org; die bundeseigene Seite mit den Gesetzestexten ist noch nicht auf dem aktuellen Stand!).

Es ist für die Verbesserung von Software, und für eine offene – und freie Softwareentwicklung überhaupt – sehr bedauerlich, wenn Initiativen wie MoPB durch eine eigenartig motivierte Gesetzgebung, auch indirekt, behindert oder gar verhindert werden.

Zum Hintergrund: Es besteht eine Kontroverse darüber, ob durch den weit gefassten Wortlaut der Norm auch „harmlose“ Software bzw. gut gemeinte Anleitungen kriminalisiert werden könnten. Der Bundestag meint, dies sei nicht der Fall und nimmt diese, seine eigene Aussage als Konkretisierung des Tatbestands. Unter Juristen ist das auf alle Fälle sehr strittig. Leider wird nun irgendjemand in irgendeinem Prozess mehr Klarheit herbeiführen müssen. Diese Praxis schadet dem Recht an sich.

Als Quelle und allgemein zum Thema, mit vielen weiteren Links: Verschärfte Hackerparagraphen treten in Kraft, http://www.heise.de/security/news/meldung/94190.

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15. Ergänzungslieferung: EK-Sammelwerk Reisezug- und Güterwagen

Dienstag, 31. Juli 2007 | Autor: Valentin Funk

Heute eingetroffen, hier der Inhalt:

  • AD4üm-62/AD4üm-63 (ADümh 101) – 16 Seiten
  • Die Büfettwagen der Deutschen Bundesbahn – 18 Seiten
  • Vierachsige Doppelstockwagen DBz 750/DABz 755 – 12 Seiten
  • Zwei- und dreiachsige Allesbahnpostwagen Post3-b/12,5 und Post-b/12,5 – 14 Seiten
  • Taems 890 – 4 Seiten
  • Taem(h)s 891 – 4 Seiten
  • Kijls 450 (Daten auch von Laaijrs 587) – 4 Seiten
  • Rijmmns 660 – 6 Seiten

Die Mischung gibt immerhin etwas für mich her: den letzten Wagen, Rijmmns 660, kannte ich noch gar nicht. Über den Kijls 450 mehr zu erfahren ist interessant, war mir der bisher doch nur stehend bei DB-Lok-Werkstätten bekannt. Auch die Taems sind von Interesse; hier sah ich den Taemns 890 mit der Nummer 82 80 085 1 696-9 am letzten Donnerstag in Rostock-Seehafen und wusste ihn nur mäßig gut einzuordnen (die Sichtungen des Tages). Gut ist auch, dass die Doppelstockwagen der ersten DB-Generation einen Beitrag gefunden haben.

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Die Weichen falsch gestellt: kein guter Tag für Stuttgart und das Land

Donnerstag, 19. Juli 2007 | Autor: Valentin Funk

Auch wenn der Bau noch keineswegs endgültig beginnt (die Bahn hat immer noch nicht abschließend dazu enschieden) ist die heute getroffene Finanzierungsentscheidung kein gutes Zeichen.

Unerträglich ist in meinen Augen leider auch die Berichterstattung. Es wird meist völlig unkritisch die Argumentation der Bahn und der Landesregierung übernommen. S21 und die Neubaustrecke werden immer noch munter verknüpft. Vom „Nadelöhr Stuttgart Hbf“ wurde auf tagesschau.de geteased. Titel wie „Das Land wird europatauglich“ (SWR) lassen nichts Gutes erahnen. (Zur Info: auch ohne S21 und auch ohne Neubaustrecke fährt der TGV seit diesem Sommerfahrplan von Paris nach Stuttgart.)

Der SWR schriebt von „Prophezeiung“, man könnte es auch als Drohung lesen:
Über das „Jahrhundertprojekt“ werden noch „Unsere Kinder und Kindeskinder sprechen“. Günther Oettinger, Ministerpräsident von Baden-Württemberg.

Ich wünsche meinen Kindern dieses Projekt nicht. Armes Stuttgart.

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Die haben wohl einen Vogel!

Sonntag, 19. Februar 2006 | Autor: Valentin Funk

Ich mache gerade eine merkwürdige Beobachung: Vögel zwitschern draußen.

Es ist 2 Uhr 36 am 19. Februar 2006 und mitten in Hamburg (Eppendorf) zwitschern die Vögel. Ist das normal? War das schon immer so? Oder werde ich hier per Lautsprecher getäuscht?

Mangels ornithologischer Kenntnisse kann ich den Vogel nicht bestimmen. Doch wieder und wieder erzählt ein Vogel seine Nachricht. Die Vielfalt der Töne ist auch zu dieser (Jahres-) Zeit erstaunlich, oder eher, noch erstaunlicher als sonst.

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Die sogenannte Kälte

Dienstag, 24. Januar 2006 | Autor: Valentin Funk

Der Tage ist es in Deutschland teilweise sehr kalt. Das erlebe ich hier in Greifswald durchaus (über Nacht gegen -20 °C, tags unter -10 °C). Doch dafür diese Hysterie? Ich kann mich an weitere Winter erinnern, die für einige Tage und Nächte ähnlich tiefe Temperaturen mit sich brachten. Und: alle reden über das Wetter. Es macht wohl einfach dem Menschen Spaß, sich über Dinge zu unterhalten, die alle mögen (dazu auch: ). Ich freue mich, dass es auch hier mal die Gelegenheit gibt, solche Kälte zu erleben – wider dem Einheitsempfinden und der Eintönigkeit. Es ist schon lustig, wenn man beim Einatmen merkt, dass die Nasenflügel zusammen frieren wollen und die Nasen-Häärchen zwicken.

Einen wirklich besonderen Nebeneffekt hat die Sache hier auch noch: die Ostsee friert zu. Der Ryck bis zur Mündung in (Greifswald-) Wieck ist schon vollständig zugefroren und begehbar und auch die Dänische Wieck ist schon soweit zugefroren, dass sich die Ersten am Sonntag von Wieck nach Ludwigsburg über den „Wasserweg“ trauten. Wir waren im Uferbereich auch schon auf dem Eis. Nach diesen Tagen sollte sich wohl wieder ein Trampelpfad zwischen Wieck und Ludwigsburg gebildet haben. Mit dem Rad dürften sich so auch einige Kilometer abkürzen lassen…

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Wieder hier!

Freitag, 20. Januar 2006 | Autor: Valentin Funk

Frohes Neues!

Auch wenn das Jahr schon einige Tage alt ist, genauer gesagt schon 20, so ist es noch neu, denn ich kam bisher noch nicht zu einem Eintrag. Auch dieser wird kurz bleiben.

„Wieder hier“ meint jedenfalls, dass ich mich wieder mal um diese Gedanken-Sammlung kümmern kann. Außerdem bin ich inzwischen wieder im Norden. Und zuletzt bin ich wieder hier bei der Sache, nachdem ich die letzten Tage mich sehr intensiv um die neue juristische Fachzeitschrift „GreifRecht“ gekümmert habe. Diese ist nun endlich bei der Druckerei und wird ab Montag erhältlich sein. Gerne kann man sich an mich wenden, um ein Exemplar zu erstehen. Es kostet 5 Euro, ist 84 Seiten stark und voller interessanter juristischer Beiträge (Aufsätze, Kurzbeitäge, eine Hausarbeit und eine aktuelle Rechtsprechungs- und Aufsatzübersicht).

Titelblatt GreifRecht Heft 1

So denn, es mach Spaß an einer Zeitschrift zu arbeiten. Vielleicht bleibt’s nicht die erste…

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Weiterarbeiten

Montag, 21. November 2005 | Autor: Valentin Funk

Die Arbeit schreitet weiter:
- Pufferbohlen und innere Querträger des Gos 245 gekantet
- 4 Träger der Untergestells des Es 040 gekantet

- Über GreifRecht und seine Finanzierung diskutiert (mit Bernhard und Valentino)
- Mit Bernhard einen Fragenkatalog an RZ und UB verfasst (Kommision)
- Die HSG Radsport-Gruppe trifft sich in der „Falle“, ab 21 Uhr 30 bin ich dabei gewesen

Das war der Samstag.

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Eine Woche Weblog

Samstag, 19. November 2005 | Autor: Valentin Funk

Ha! Heute vor einer Woche schrieb ich hier die ersten Artikel – schön und weiter so.

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