WordMobi – Erfahrungen

Mittwoch, 4. Februar 2009 | Autor: Valentin Funk

Nachdem ich vor kurzem einen etwas kurzen und dabei noch unkritischen Artikel von meinem E71 mit WordMobi (Version 0.3.4) versendet habe, möchte ich hier noch meine Erfahrungen schildern:

  • Achtung – es speichert eure Entwürfe nicht!
  • Es funktioniert nur mit dauernder Online-Verbindung richtig
  • Übertragungsfehler können zum Verlust des Textes führen
  • Es kann noch nicht mit Tags umgehen

Klingt alles in allem negativ.

Mir sind insgesamt schon drei Entwürfe und damit auch einges an Zeit verloren gegangen. Das ist etwas ärgerlich. Dennoch mag ich das Programm und werde es auch weiter benutzen testen.

Daher die Devise: probiert es aus, seid aber vorsichtig.

PS: es gibt auch ein Blog dazu: http://wordmobi.wordpress.com/

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Geiz ist Geil, nur nicht für die Produzenten in China…

Mittwoch, 4. Februar 2009 | Autor: Valentin Funk

… dachte ich mir bei dem erstaunlich klaren Kommentar auf sueddeutsche.de von Detlef Esslinger: Wer auf Aldi zeigt…

Man kann das beliebig transponieren: billiges Fleisch, billiges Olivenöl, billige Erdbeeren. Hatten wir alles schon. Keiner wollte es wissen, alles wollten es haben. Nachher will es eben nur keiner gewesen sein.

Das erinnert auch an manch „Opfer“ der Finanzkrise. Wie war das noch mit den Subprime-Krediten in den USA? Oder die sensationellen Zinsen in Island?

Thema: Gesellschaft, Tag täglich, Wirtschaft | Beitrag kommentieren

Die Klima-Kanzlerin Merkel

Montag, 8. Dezember 2008 | Autor: Valentin Funk

Oh, je. Als hätte man es nicht schon gewusst:

„Merkel spricht sich gegen zu viel Klimaschutz aus“

Was soll denn „zu viel“ Klimaschutz sein? Bekommt Frau Merkel kalte Füße? Wird es in Zukunft nicht warm genug?

Unsere Klimakanzlerin, wie sich sich z. B. beim G8-Gipfel 2007 in Heiligendamm gezeigt hat, ist auch nicht besser als die SPD, die früher so gerne Klimaschutz gegen Arbeitsplätze ausgespielt hat. Vielleicht ist sie ja in der falschen Partei.

Ein Trauerspiel. Wieder mal auf Kosten zukünftiger Generationen. Und offensichtlich ein Kniefall vor den beharrenden Kräften. Einfach nur schwach.

Für mehr mutige Politiker!

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Verkehrte Welt

Montag, 20. Oktober 2008 | Autor: Valentin Funk

Durch die sogenannte Finanzkrise kommt wohl so einiges durcheinander, das ärgert mich teils schon die ganzen Wochen.

Was ich nun überhaupt nicht verstehe: Herr Ackermann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank, meinte wohl (nicht direkt in ein Mikrofon), dass er sich schämen würde, wenn die Deutsche Bank sich Geld aus dem Rettungspaket der Bundesregierung (teils auch „Schutzschrim“ genannt) leihen bzw. sonst wie besorgen müsste. Für diese Aussage wird er nun heftig kritisiert.

Ja, von denen, die vor kurzem sich noch darüber echauffierten, dass Ackermann überhaupt nach den Staate ruft. Nun will der Staat großzügig Geld hergeben und (erfreulicherweise) braucht es die Deutsche Bank nicht. Ist das jetzt schlimm? Dass die Aussage so gemeint war, dass es generell beschämend wäre, wenn eine Bank sich unter den „Schutzschirm“ begeben müsse, glaube ich nicht. Ackermann sieht sich schlicht als Gewinner, dafür wird er auch bezahlt (siehe auch: Spiegel Online).

Zur Klarstellung: Ich bin sicher kein Freund von Ackermann und der Meinung, dass die Banken einen großen Teil zur Krise selbst beigetragen haben. Wenn nun eine Bank, meinetwegen auch etwas arrogant (wen wundert das in diesem Geschäft?), sagt, sie hätte die Hilfe nicht nötig. Bitte gerne, den Steuerzahler soll’s freuen.

Der Grund für diese Krise liegt doch im Menschen selbst: Raffzahn hat einfach nicht genug bekommen und sich davon den Verstand vernebeln lassen. Für ein paar Prozentpunkte.

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Das „ehemalige Staatsunternehmen“ steht nicht gut da

Donnerstag, 10. Juli 2008 | Autor: Valentin Funk

Das bemerkte sogar der Kommentator (Thomas Braun) bei der Stuttgarter Zeitung, die in Sachen Stuttgart 21 den großen Unterstützer macht. Unter dem Titel „Verunsicherung“ erkennt er, dass die DB AG bei der Planung des „modernsten Schienenprojekt Europas“ (so Braun) bei der Sicherheit des Fildertunnels spart.

Was aber meint der Herr mit „ehemaligen Staatsunternehmen“? Die Deutsche Bahn AG ist 100% im Eigentum der Bundesrepublik Deutschland – wie und wann die ersten Anteile verkauft werden, ist zwar politisch vorgezeichnet, doch noch lange nicht in trockenen Tüchern. Ich hoffe, Herrn Braun will damit nicht heute schon die Verantwortung für die DB AG von der Politik fernhalten.

Thema: DB AG, Eisenbahn, Tag täglich | Beitrag kommentieren

Telefonnummern von Alice DSL/HanseNet

Dienstag, 27. Mai 2008 | Autor: Valentin Funk

Leider habe ich derzeit mit einer sehr langanhaltenden und nervenaufreibenden Störung eines Alice-Telefon und -DSL-Anschlusses zu tun. Dabei habe ich inzwischen folgende Forschungsergebnisse bezüglich der Telefonnummern von Alice errungen:

Die „normale“ Hotline für private Bestandskunden („Kundenbetreuung“) ist die kostenpflichtige

01805-5656

Leider sind die Kunden damit gegenüber Neukunden diskriminiert, denn für Neukunden gilt die kostenlose:

0800-411 0 411  bzw.
0800-412 0 412 (Fax)

Zu allem Unmut dürfen die Geschäftskunden auch als Bestandskunden auf einer 0800-Nummer anrufen:

0800-41 41 411  bzw.
0800-41 41 111 (Fax)

Für Störungen, die den Telefonanschluss betreffen, gibt es freudlicherweise auch (wieder) eine 0800-Nummer:

0800-52 51 378

Allerdings landet man im ersten Schritt dort auch erst bei der „normalen“ Kundenbetreuung. Das ist ärgerlich. Zum einen, weil die Kunden gewöhnlich auf der teuren 08105-Nummer anrufen sollen und dann doch an der gleichen Stelle rauskommen und zum anderen weil diese Betreuer nicht das technische Know-How und die technischen Möglichkeiten haben, die für ernste Störungen benötigt werden.

Dazu wird man dann zeitaufwändig in den „Fachbereich Technik“ durchgeschaltet. Eigenartigerweise geben die Betreuer den Grund des Anrufs vorab, während man in der Leitung wartet, telefonisch an den Berater beim „Fachbereich Technik“ weiter. Erst im „Fachbereich Technik“ können Strörungstickets erstellt werden. Bei großem Anrufaufkommen habe ich es auch schon erlebt, dass die Weiterschaltung nicht funktionierte: ich solle später nochmals anrufen, so die Auskunft aus der vorgeschalteten Kundenbetreuung. Wer das einem Kunden mit einem gestörten Telefonanschluss sagt, hat in meinen Augen das Geschäft nicht verstanden.

Es gibt aber noch eine Nummer, die sich jeder Alice-Kunde merken sollte:

040-237 26-0

eigentlich die Zentrale Nummer der HanseNet Telekommunikation GmbH in Hamburg (Überseering 33A, 22297 Hamburg). Man könnte dort eine Telefonzentrale oder eine Pforte erwarten, aber falsch! Man kommt in der normalen Kundenbetreuung für Bestandskunden raus. Eigenartig, aber wenigstens kann man sich dann die 01805-Kosten sparen.

Update (6.12.2010): diese Nummer hat nur noch eine Ansage, dass man auf der 01805-Nummer anrufen soll, für 14 ct pro Minute. Danke.

Wenn man dann nach der richtigen Telefonnummer der Telefonzentrale fragt, darf einem niemand diesen nennen. Es ist beschämend, in welche Situation dort die Call-Center-Mitarbeiter gesteckt werden. Ein internationaler Telekommunikationskonzern hat keine Telefonzentrale? Keine eigene Auskunft? Die Nummer könne man ja schriftlich in Erfahrung bringen, so die mehrfach gehörte Antwort. Ja vielen Dank.

Wer also wirklich die Zentrale erreichen möchte, muss irgendeine Durchwahl probieren. Die Ziffern sind 4-stellig, was sich aus der „Haupt-“ Faxnummer (040-237 26-3164) ergibt. Viel Glück!

Nachtrag

Steffen hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass es auch eine Suchmaschine zu 0180-Ersatznummern gibt: http://www.tk-anbieter.de/0180/suche.html

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Preisunterschied

Mittwoch, 31. Oktober 2007 | Autor: Valentin Funk

Dass Conrad Elektronic teurer ist als z. B. Reichelt, dürfte vielen bekannt sein. Obwohl, angesichts der Preise bei Conrad wohl doch noch nicht, sonst würde ich nicht derartige Unterschiede erwarten.

Was mir gerade auffiel und mich zu diesen Zeilen bewegt:

TAE-Stecker, N-kodiert, als Bausatz:

  • Conrad, #922717: 3,89 Euro (!) – das kam mir doch schon etwas viel vor
  • Reichelt, #TAE 6N-S: 0,18 Euro (!!) – so günstig hätte ich es auch nicht erwartet

Wie kann es sein, dass bei einem freien Markt ein Preisunterschied von sage und schreibe 2161 % existiert? Ich bekomme bei Reichelt die 21-fache Menge für den gleichen Preis! Oder handelt es sich doch um grundverschiedene Artikel?

Thema: Elektronik, IT, Tag täglich | Ein Kommentar

Noch einer: Treffer versenkt

Mittwoch, 31. Oktober 2007 | Autor: Valentin Funk

Die Replik von Frank Schirrmacher selbst auf Spiegel Online finde ich ebenfalls gut. Sie richtet sich gegen den polemischen Angriff auf seine Aussagen in einer Rede:

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,514434,00.html

Ich muss gestehen seine ursprüngliche Rede auch nicht ganz gelesen zu haben, obwohl sie verlinkt war, wenn auch etwas unklar. Wenn der Kern seiner Rede (nur) war, dass wir die wenigen Kinder, die die Gesellschaft noch hat, durch den unbedarften visuellen Konsum an Gewalt, Pornografie und weiterer roher Seiten des menschlichen Seins nicht vollkommen abstumpfen lassen dürfen, so muss ich ihm zustimmen. Und dennoch ist es ein Leichtes, seine Worte als eine art Fundamentalkritik an den neuen Medien zu hören.

Verblüffend finde ich gerade diese Aussage: „Es gibt keine schönere Herausforderung als diese: Nicht nur das Internet zu erobern, sondern auch gegenzuhalten und Optionen anzubieten.“ Hier stellt er sich eben doch in einer Weise dagegen. Als Redakteur einer klassischen gedruckten „Zeitung“ ist das vielleicht auch verständlich. Es könnte aber an seiner statt auch heißen: „Es gibt keine schönere Herausforderung, den anspruchsvollen Journalismus im Internet stärker zu betonen und auszubauen, eine überstrahlende Alternative zu Brutalität und Interessenlosigkeit zu entwickeln.“

Natürlich hat er Recht, dass die Zeitungen fälschlicherweise totgesagt wurden. Warum soll ein Medium, ein Produkt, dass einen klaren Mehrwert gegenüber rein elektronischer Information hat, nicht weiter bestehen? Es sind grundverschiedene Medien, die für mich alle lieber mit mehr als mit weniger der derzeitig erhältlichen Qualität gefüttert werden wollten.

Und womöglich meint Frank Schirrmacher es eigentlich wirklich so: das Internet ist „Schuld“ daran, dass Informationen – eben auch Porno und Gewalt – überall gleichzeitig in großer Menge vorhanden sein können. Der Gegenentwurf ist die Druckerpresse, das ist kein schlechter Vergleich. Mir selbst fehlt allerdings die Antwort, wir wir mit diesen ohne Zweifel tatsächlichen Gefahren des neuen Mediums umgehen können. Einen wirklichen Ansatz finde ich in seiner Rede auch nicht – eher ein guter Anstoß zum Wachrütteln.

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Treffer versenkt

Montag, 29. Oktober 2007 | Autor: Valentin Funk

Der Artikel auf Spiegel Online, der sich mit den Aussagen von Frank Schirrmacher, derzeit Mitherausgeber der F.A.Z., beschäftigt ist in meinen Augen gut ich gehe damit konform:

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,514107,00.html

Hr. Lege meinte einmal, er frage sich, ob es nicht ein Zeichen von Macht ist, wenn nichts über sich im Internet zu erfahren sei. Als Beispiel sah er Frank Schirrmacher, über den man damals (2004) angeblich fast nichts persönliches on line erfahren konnte.

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Überwachung für Jedermann und Jedefrau

Mittwoch, 24. Oktober 2007 | Autor: Valentin Funk

Gerade stieß ich bei YiGG auf einen Link zu einem Artikel bei der „Welt“ online, der sich mit öffentlich zugänglichen Überwachungskameras beschäftigt. Google indiziert hiervon eine ganze Menge. Suche z. B. nach: inurl:axis-cgi/jpg – Axis ist eben ein bekannter Web-Cam-Hersteller.

Eine Ansicht hat mir ganz gut gefallen: Überwachungskameras auf dem Stuttgarter Flughafen. Und siehe da, gleich vier auf einen Schlag: Überwache selbst!

Und noch eine, auch eine bekannte Gegend: „Seepark“ in Sellin auf Rügen. Da kann man sogar richtig mitmachen. Also ran an die Steuerung.

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