Empfänger-Akku für Dizzy Bird

Montag, 1. Juni 2009 | Autor: Valentin Funk

Bei meinem kleinen Ausflug zum RC-Modellbau bin ich auf den Dizzy Bird gestoßen, einem Selbstbau-Nurflügler, der aus einfachen Baumarkt-Komponenten gebaut wird, vornehmlich aus Dämmaterial („Selitron“, eine Untertapenten-Dämmplatte von Selit). Und: der Bauplan ist Open Source, das erfreut mich an sich schon.

Das aktuelle Baustadium sieht so aus:

Dizzy Bird in fast fertigem Zustand.

Er wiegt nun (ohne Wurfkufe, Empfänger und Empfänger-Akku) 111 Gramm. Das ist ziemlich gut, wird er doch von den Entwicklern mit ca. 160 Gramm Fluggewicht angegeben. Über den Bau möchte ich ein anderes Mal berichten, hier soll es nur um den Empfänger-Akku gehen.

In den Bauanleitung wird nur von einem „KAN 5-Zeller“ gesprochen, mit 150 mAh. Doch so einen bekam ich auch bei eBay nicht. Allerdings bekam ich diese KAN-150-mAh-Zellen einzeln, ebenfalls bei eBay (Verkäufer Trollmodellbau; oder auch www.trollmodellbau.de). Das war ein echter Glücksgriff! Ich kaufte nur vier, denn 4,8 Volt sollten reichen (vor allem da ein Spektrum AR6100E als Empfänger eingebaut werden solle und die Spektrum-Empfänger laut Spezifikation bis 3,5 Volt funktionieren).

Empfänger-Akku aus KAN 150-Zellen

Verlötet habe ich die Zellen mit einfachen Stücken einer Litze und einem Empfängerkabel, ebenfalls von Trollmodellbau (Für Graupner Empfängerakku Silikonkabel 2×0,5qmm) und ein Stück passenden Schrumpfschlauch gab es gratis dazu. Und, was kam heraus: nur 17 Gramm! Dagegen ist der zum Test besorgte 250-mAh-Akku von Graupner mit 37 Gramm ein echtes Schwergewicht (der wird dann gleich wieder verkauft…).

Vergleich der Empfänger-Akkus

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Erstflug!

Donnerstag, 7. Mai 2009 | Autor: Valentin Funk

Gewöhnlich widme ich mich ja dem Eisenbahn-Modellbau, streng im Maßstab 1:87.

Zur Abwechslung bin ich die Tage aber mit dem RC-Modellbau fremd gegangen und siehe da: heute habe ich mit meinem Easy Star den Erstflug gewagt!

Erstaunlich wie angstfrei das dank heutiger Materialien und Technik geht. Erste Modellflug-Ambitionen vor ca. 17 Jahren waren da weniger erfolgreich, kamen nie zum abheben).

Und auch wenn der Vogel beim letzten Flug irgendwo im Wald niederging: die Traurigkeit hielt sich in Grenzen. Höchstens darüber, dass das Fluggerät nun in den Wipfeln übernachten müsste. Aber so war es aber nicht einmal. Quer durchs Gehölz gepirscht, und da lag er. Zwischen den Tannen einfach heruntergefallen. Schäden: der Rumpf kurz vor dem Seitenleitwerk gebrochen. Später mit Sekundenkleber wieder geklebt und fertig… Wäre doch maßstäblicher Eisenbahn-Modellbau immer so einfach!

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