Firefox 4 mit eigenem Sync-Server

Freitag, 6. Mai 2011 | Autor: Valentin Funk

Seit Firefox 4 veröffentlicht wurde, interessierte mich dessen Synchronisations-Funktionalität. Vor allem die Idee, dass man automatisch die Tabs und Bookmarks mit einem Android-Smartphone synchronisieren kann, fand ich bestechend.

Da ich generell gerne meine Daten auf einem eigenen Server speichere, wollte ich genau diese Möglichkeit nutzen. Der Gedanke, den Service von Mozilla in Anspruch zu nehmen, ist für mich an sich kein schlechter, doch wenn es einfach möglich ist, die Daten in der eigenen „Wolke“ zu halten, halte ich das für die bessere Lösung.

Nun, aber wie? Per Google-Suche fand ich ein aktuellen Erfahrungsbericht (14. April 2011), der sich auf ein älteres Tutorial (1. Juli 2010) bezieht. So ganz 1:1 ging es dan doch nicht, daher hier einige Hinweise:

  1. Die Voraussetzungen prüfen (PHP-Version und entsprechende PHP-Module, MySQL, Zugang zur Apache-Konfiguration)
  2. Download von http://hg.mozilla.org/services/sync-server/archive/tip.tar.gz und http://hg.mozilla.org/services/reg-server/archive/tip.tar.gz
  3. Die Archive entpacken und umbenennen (reg-server, sync-server).
  4. Apache-Konfiguration anpassen (siehe Tutorial), aber Vorsicht: um bei neueren Versionen aktuell zu sein, lohnt es sich sehr, die README-Dateien (englisch) – immer für reg-server und sync-server! – zu lesen!
  5. MySQL-Datenbank anlegen
  6. MySQL-Tabellen anlegen; ich habe dazu die SQL-Satements – reg-server und sync-server – in eine Datei kopiert und diese per source-Befehl im MySQL-Kommandozeilen-Programm eingelesen
  7. Die Konfigurationen – reg-server und sync-server – anpassen. Hier muss man weniger die Konstanten selbst hineinschreiben als die vorhandenen Einträge ändern!
  8. Weitere Infos gibt es auch aus erster Hand (in Englisch): https://wiki.mozilla.org/Labs/Weave/User/1.0/Setup
  9. Den Browser einrichten. Dabei ist es ganz wichtig, dass ggf. ein eigenes Zertifikat vorher permanent installiert wird, sonst verbindet sich Firefox nicht zum Synchronisieren (vor allem der mobile). Also erst die Adresse des Weave-Servers im Browser öffnen und das Zertifikat permanent installieren.

Fröhliches Synchronisieren!

[Update, 21. Mai 2011: Etwas umformuliert, Punkt 9 präzisiert)

Thema: IT | Beitrag kommentieren

Nokia E72 – Fortschritt oder Flop? Erste Eindrücke im Schatten des E71

Sonntag, 20. Juni 2010 | Autor: Valentin Funk

o2 hat mir tatsächlich noch ein Vertrag mit Handy gestattet, bzw. meinen alten verlängert. Als recht überzeugte nicht-iPhone- und Nokia E71-Besitzer war es aber nicht leicht, sich für ein wirklich neues Gerät zu entscheiden. Am besten am E71 gefällt mir das Format: ein Riegel mit vollständiger Tastatur. Solange ich dabei bleiben möchte, ist die Auswahl nicht groß: Nokias E72 oder Palm Pixi Plus – mehr fiel mir nicht auf. Nokias E5 ist unter dem E71/E72 angesiedelt und ein E7 ist noch nicht angekündigt. Nun, weil ich mir einen Umstieg auf ein anderes OS sparen wollte, entschied mich für das E72, immerhin mit Car-Kit, auch wenn ich eher ein Bike-Kit gebrauchen könnte; vielleicht lässt sich das aber daraus noch erstellen.

Nach knapp einer Woche war das Paket dann da und vom Lieferumfang war ich recht erfreut: endlich ein In-Ear-Headset mit 3,5 mm-Klinke, Ladegerät (wieder das alte, große!), Mini-USB-Kabel (recht kurz; lädt endlich auch den Akku), Auto-Navigations-Halter, Schutzhülle, 4 GB-Micro-SD-Karte.

Das Gerät selbst kam recht grau aus der Schachtel, obwohl mir der Verkäufer an der Vertragsverlängerungs-Hotline eines in Anthrazit verkauft hatte. Auf dem Lieferschein stand auch „Silbergrau“. Tatsächlich gibt es ein Anthrazit bei Nokia gar nicht und bei Nokia nur dieses graue, schade (es heißt offiziell „Metal Grey“).

Als ich es dann in die Hand nahm, war ich nicht unbedingt begeistert. Die Unterschiede zum E71 sind recht marginal, es wirkt etwas weniger wertig, doch das ist eher marginal und kommt wohl vom etwas geringerem Gewicht. Was mich ein wenig stört, ist eine gewisse Kantigkeit im Bereich der Optionstasten. Die Schnellzugriffstasten (Wort aus der Anleitung), also die Tasten für Home, Kalender, Adressbuch und E-Mail, stehen bewusst hervor. Das ist in meinen Augen aber nicht nötig, ich habe es beim E71 nicht vermisst.

Nach dem ersten Start zeigte sich, dass das Gerät einen schnelleren Prozessor hat: es geht alles flüssiger. Was mir aber sobald auch etwas negativ auffiel war die unübersichtlichere Anordung der Anwendungen im Hauptmenü. Auch das Menü der laufenden Programme ist nicht mehr so übersichtlich: es gibt neben der Ausgangsanzeige auch noch das Hauptmenü, das verwirrt und führt zu zusätzlichen Klicks. Ebenfalls ist in jedem Haupt-Menü der Anwendungen nun ein erster Punkt „Geöffn. Progr. zeigen“ – in meinen Augen nur störend, führt es doch zu einem weiteren Klick, wenn man die Programme schließen möchte. Und, eine kleine aber wichtige Änderung: die Tastensperre geht jetzt nicht mehr mit Menü links–>Funktion weg, sondern mit Menü links–>Menü rechts!

Dann ging es an das Einspielen des Backups via Ovi-Software. Leider klappt das gar nicht so gut, wie erwartet: es wurden die Einstellungen nicht übernommen. Mails, Aufgaben und Adressbuch schon. Auch die Lesezeichen, aber nicht in der richtigen Reihenfolge. Beim Adressbuch gehen die angepassten Bezeichnungen der Nummern-Einträge verloren. Muss das sein? Warum bekommt das Nokia nicht endlich in den Griff?

Die Aufgabenliste ist aufgeräumter und es passen mehr Einträge auf einen Schirm, doch steht das Datum nicht mehr in der einen Zeile. Erst wenn man einen Eintrag markiert, werden die/alle Details angezeigt.

Die große Enttäuschung kam für mich aber erst mit der Erfahrung durch Nokia Messaging, das die E-Mail-Anwendung komplett umgebaut hat. Irgendwie ist alles aufwändiger geworden, ohne dass es wirklich etwas bringt. So ist es bislang noch nicht gelungen, das Gerät in das gleiche Verhalten wie das E71 zu bringen. Ich habe den Frust etwas in einer Nachricht auf dem Forum zu Nokia Messaging heraus gelassen: Misc problems using e-mail on E72.

Alles in allem: viel Zeit investiert und nicht viel Neues erfahren. Die Produktivität steigt so leider nicht. Ob die Gesprächsqualität oder der Empfang besser ist, habe ich noch gar nicht geprüft (letztes wäre wünschenswert). Ich fasse es aber schon mit Samthandschuhen an, da ich davon ausgehe, es an o2 zurück zu schicken… Vielleicht werde ich Nokia und Series 60 doch noch untreu.

Thema: Elektronik, IT | Beitrag kommentieren

Zensur in Deutschland bald möglich

Donnerstag, 18. Juni 2009 | Autor: Valentin Funk

Heute ist im Bundestag ein Entscheidung gefallen, die mir sehr, sehr große Sorgen bereitet.

Bundestag verabschiedet Gesetz für Web-Sperren

Neben der Zustimmung zum öffnen einer „Büchse der Pandorra“ verunsichert mich immer mehr der offensichtliche Bruch in der Gesellschaft – zwischen denjenigen, die mit der Digitalisierung umgehen können und jenen, die nicht im Ansatz verstehen, was sich eigentlich geändert hat.

Thema: Gesellschaft, IT, Politik, Recht | Ein Kommentar

BIOS-Batterie für ThinkPad R40 ist eine CR2032!

Samstag, 14. Februar 2009 | Autor: Valentin Funk

Ich hatte bei einem IBM/Lenovo ThinkPad R40 eine leere oder defekte BIOS-Batterie (manchmal auch CMOS-Batterie genannt) zu tauschen.

Sie ist als Ersatzteil mit der Nummer 92P0991 immer noch zu haben. Der Preis ist nicht ganz günstig, ca. 10 Euro via eBay, sonst auch deutlich teurer.

Doch was ist eigentlich darin?

Kaum war der Schrumpfschlauch abgepult zeigte sich eine gewöhnliche CR2032! In diesem Fall von Sony. Auf sie wurden einfach die Anschlussdrähte für den Stecker „aufgetackert“.

Die ausgepackte BIOS-Batterie aus einem IBM ThinkPad R40 bringt eine gewöhnliche CR2032 zu Tage.

Als Ersatz lässt sich also auch eine normale CR 2032 nehmen, wenn man das Kabel von der leeren trennt und wieder verwendet; eine normale CR2032 kostet teilweise (z. B. bei Reichelt Elektronik) unter einem Euro. Ich mache es mir aber anders etwas einfacher und nehme eine CR2032 mit Lötfahne, entferne das Kabel von der alten und löte dieses an die Lötfahnen der neuen. Etwas Schrumpfschlauch oder Isolierband drumherum und fertig ist das „IBM-Ersatzteil“.

Thema: Elektronik, IT | Beitrag kommentieren

Zwitschern und so

Freitag, 13. Februar 2009 | Autor: Valentin Funk

Auf diesem Wege kurz zwei Neuigkeiten zu diesen Kommunikationswegen:

  1. Ich habe gerade das Theme auf ein leicht abgewandeltes Avenue Sunema umgestellt. Es scheint mir ein wenig schöner. Dabei habe ich endlich auch wieder das Titelbild thematisch angepasst. Gegenüber dem ursprünglichen Theme habe ich die Höhe verändert. Dazu musste ich das frame.jpg verändern und einiges im Stylesheet umstricken. Das Theme ist unter der GPL v3 erschienen. Um ihr gerecht zu werden und um anderen die Änderungen zugänglich zu machen, gibt es hier in einer Zip-Datei die relevanten Dateien.
  2. Vorsichtig bin ich heute bei Twitter eingestiegen. So ganz ist meine Skepsis noch nicht verflogen, denn mir gefällt es nicht, wenn so ein verflochtener und weltumspannender Service in der Hand eines einzigen Unternehmens liegt. Lieber wäre mir die gleiche Funktionalität dezentral und frei, d. h. mit quelloffener Software und offenen Protokoll auf eigenen Servern. Ist aber noch nicht. Wie der Fall der Bahn-Abmahnung offenbahrte, ist der Dienst durchaus nützlich (lies auch hier und da). Wer also über den ein oder anderen Stand der Dinge auf dem Laufenden gehalten werden möchte, folge mir auf http://twitter.com/funkvn. Und Bilder gibt es auf http://twitpic.com/photos/funkvn.
    By the way: vom Telefon aus nutze ich anfänglich den Client Twibble Mobile. Anfänglich, weil ich durch die umfangreichen Funktionen noch nicht ganz durchschaue.

Thema: Allgemein, Das Weblog selbst, IT | 2 Kommentare

WordMobi – Erfahrungen

Mittwoch, 4. Februar 2009 | Autor: Valentin Funk

Nachdem ich vor kurzem einen etwas kurzen und dabei noch unkritischen Artikel von meinem E71 mit WordMobi (Version 0.3.4) versendet habe, möchte ich hier noch meine Erfahrungen schildern:

  • Achtung – es speichert eure Entwürfe nicht!
  • Es funktioniert nur mit dauernder Online-Verbindung richtig
  • Übertragungsfehler können zum Verlust des Textes führen
  • Es kann noch nicht mit Tags umgehen

Klingt alles in allem negativ.

Mir sind insgesamt schon drei Entwürfe und damit auch einges an Zeit verloren gegangen. Das ist etwas ärgerlich. Dennoch mag ich das Programm und werde es auch weiter benutzen testen.

Daher die Devise: probiert es aus, seid aber vorsichtig.

PS: es gibt auch ein Blog dazu: http://wordmobi.wordpress.com/

Thema: Das Weblog selbst, IT, Tag täglich | Beitrag kommentieren

Google-Kalender und Mozilla Thunderbird/Lightning (Sunbird)

Donnerstag, 8. Januar 2009 | Autor: Valentin Funk

Es gibt inzwischen mehrere Wege, einen Google-Kalender mit Mozillas Sunbird bzw. der Thunderbird-Erweiterung Lightning zu verheiraten.

Drei sind mir auf die Schnelle aufgegangen:

  1. Eine weitere Erweiterung für Sunbird/Lightning: Provider for Google Calendar (Artikel von Carsten Knobloch)
  2. Per WebDAV direkt auf Google Calendear zugreifen (Artikel von Carsten Knobloch)
  3. Mit GCALDaemon als eine Art iCal-Gateway

Derzeit probiere ich die zweite aus und bin aufs erste zufrieden; sofern man online ist, denn sonst kann auf den Kalender nicht richtig zugegriffen werden.

Jetzt fehlt nur noch ein sicherer Weg, wie man ein Nokia Series 60-Gerät in das Paar einbindet.

Update

Ich habe den Versuch abgebrochen. Thunderbird/Lightning fungiert in der zweiten Lösung nur als CalDAV-Client. Von Synchronisation ist nicht die Rede. Wenn man off line ist, sind die Kalender nicht zu gebrauchen bzw. gar nicht sichtbar (wenn TB neu gestartet wird). So etwas wollte ich nicht. Dann doch lieber gleich lokal gespeicherte Kalender in TB/Lightning.

2. Update

Für die Synchronisation mit dem Nokia E71 habe ich nun doch auf den Service von GooSync zurückgegriffen. Das funktioniert wirklich sehr gut, auch wenn man nur auf einen Kalender zugreifen und keine Aufgaben synchronisieren kann. Einzig Geburts- oder Jahrestage werde nicht transparent synchronisiert sondern in ganztägige Ereignisse geändert. Das ist ewas schade, denn die sehen unter Nokias Series 60-Kalender nicht so schön aus.

Thema: IT | 2 Kommentare

Test vom Nokia E71

Dienstag, 6. Januar 2009 | Autor: Valentin Funk

Hallo, das wird geschrieben mit der Symbian-Anwendung Wordmobi. Ein Projekt, dass auf Google Code gehostet wird und unter der GPL v3 steht. Es ist in Python (!) geschrieben, das auch installiert werden muss (Python for Series 60).

Sieht ganz gut aus!

Thema: Das Weblog selbst, IT | Ein Kommentar

rsync-Backup der c’t unter Windows Vista

Montag, 3. November 2008 | Autor: Valentin Funk

In der c‘t 21/2006, Seite 106, schrieb Karsten Violka einen interessanten Artikel zu einer von ihm entwickelten Backup-Lösung für Windows. Das Backup hat die Besonderheit, dass es NTFS-Hardlinks benutzt um inkrementelle Backups jeweils zu einem vollständigen Verzeichnisbaum werden lassen: man sieht also immer den aktuellen Stand wie bei einem Vollbackup, gesichert werden aber immer nur die Veränderungen. Das spart viel Platz bei gewohnter Übersichtlichkeit. Das Backup selbst ist in einem Visual Basic-Skript realisiert und nutzt das aus der Unix-Welt bekannte rsync.

Zum Herunterladen findet es sich im Heise-Software-Verzeichnis und heißt rsyncBackup.vbs.

Im Allgemeinen tut es ohne Probleme seinen Dienst – zumindest unter Windows XP. Als ich es nun unter Windows Vista einsetzen wollte, gab es doch noch einige Hindernisse. Zum Einen hagelte es Fehlermeldungen wegen mangelnder Rechte und zum Anderen tauchten plötzlich mir völlig unbekannte Verzeichnisse auf.

Ich setze es ein, um ganze Homeverzeichnisse (Benutzer-Verzeichnisse) zu sichern (also z. B. C:\Users\Valentin). Als ich das nun unter Windows Vista machen wollte, scheiterte das Skript an irgendwelchen fehlenden Rechten, vielleicht durch das UAC. Nach etwas googlen las ich den Tipp, eine aktueller Version von rsync zu nutzen. Und das half auch! Ich installierte rsync aus der Distribution cwrsync. Darin enthalten sind auch die Bibliotheken von Cygwin (POSIX für Windows), die nötig sind um rsync unter Windows laufen zu lassen. Also habe ich die Dateien rsync.exe, cygwin1.dll und cygiconv-2.dll in das Verzeichnis von rsyncBackup.vbs kopiert. So funktioniert es ohne Probleme.

Nach dem ersten Testlauf vielen mir dann aber immer noch Fehlereinträge in der Log-Datei auf. Der Zugriff auf eigenartige Ordner im Home-Verzeichnis sei nicht möglich gewesen. Nur sah ich diese Ordner nie im Homeverzeichnis. Auch hier wurde ich nach kurzer Recherche fündig: bei Windows Vista liegen im Homeverzeichnis Links auf die einzelnen Unterverzeichnisse, die jetzt in AppsData liegen. Darauf kann aber rsync nicht zugreifen und meldet dann den Fehler. Daher habe ich meine Exclude-Regeln um die Dateien erweitert. Hier das ganze zum kopieren:

excludeFiles = Array("parent.lock",_
„/Username/Anwendungsdaten“,_
„/Username/AppData/Local/Anwendungsdaten“,_
„/Username/AppData/Local/Verlauf“,_
„/Username/AppData/Roaming/Microsoft/Windows/Start Menu/Programme“,_
„/Username/Cookies“,_
„/Username/Documents/Eigene Bilder“,_
„/Username/Documents/Eigene Musik“,_
„/Username/Documents/Eigene Videos“,_
„/Username/Druckumgebung“,_
„/Username/Eigene Dateien“,_
„/Username/Lokale Einstellungen“,_
„/Username/Recent“,_
„/Username/Netzwerkumgebung“,_
„/Username/SendTo“,_
„/Username/Startmenü“,_
„/Username/Vorlagen“,_
„/Username/AppData/Local/Temp“,_
„/Username/AppData/Local/Temporary Internet Files“,_
„/Username/AppData/Local/Microsoft/Windows/Temporary Internet Files“,_
„/Username/AppData/Local/Mozilla/Firefox/Profiles/k9h7ppq2.default/Cache“,_
„/Username/AppData/Roaming/Microsoft/Windows/Recent“,_
„/Username/NTUSER.DAT*“,_
„/Username/ntuser.dat.LOG1″,_
„/Username/ntuser.dat.LOG2″,_
„/Username/AppData/Local/Microsoft/Windows Defender“,_
„/Username/AppData/Local/Microsoft/Windows/UsrClass.dat“,_
„/Username/AppData/Local/Microsoft/Windows/UsrClass.dat.LOG1″,_
„/Username/AppData/Local/Microsoft/Windows/UsrClass.dat.LOG2″,_
„rsyncBackup*“)

Aber Achtung: die Anführungszeichen sind hier typographische (ein Fehler von Intypo?). Also bitte beim Kopieren korrigieren!

Viel Erfolg damit!

PS: liebe c‘t-Redaktion: Herzlichen Glückwunsch zum 25. Geburtstag!
Ein schöner Artikel dazu erschien auf Spiegel Online: Zentralorgan von Nerdistan

Thema: IT | 6 Kommentare

Telefonnummern von Alice DSL/HanseNet

Dienstag, 27. Mai 2008 | Autor: Valentin Funk

Leider habe ich derzeit mit einer sehr langanhaltenden und nervenaufreibenden Störung eines Alice-Telefon und -DSL-Anschlusses zu tun. Dabei habe ich inzwischen folgende Forschungsergebnisse bezüglich der Telefonnummern von Alice errungen:

Die „normale“ Hotline für private Bestandskunden („Kundenbetreuung“) ist die kostenpflichtige

01805-5656

Leider sind die Kunden damit gegenüber Neukunden diskriminiert, denn für Neukunden gilt die kostenlose:

0800-411 0 411  bzw.
0800-412 0 412 (Fax)

Zu allem Unmut dürfen die Geschäftskunden auch als Bestandskunden auf einer 0800-Nummer anrufen:

0800-41 41 411  bzw.
0800-41 41 111 (Fax)

Für Störungen, die den Telefonanschluss betreffen, gibt es freudlicherweise auch (wieder) eine 0800-Nummer:

0800-52 51 378

Allerdings landet man im ersten Schritt dort auch erst bei der „normalen“ Kundenbetreuung. Das ist ärgerlich. Zum einen, weil die Kunden gewöhnlich auf der teuren 08105-Nummer anrufen sollen und dann doch an der gleichen Stelle rauskommen und zum anderen weil diese Betreuer nicht das technische Know-How und die technischen Möglichkeiten haben, die für ernste Störungen benötigt werden.

Dazu wird man dann zeitaufwändig in den „Fachbereich Technik“ durchgeschaltet. Eigenartigerweise geben die Betreuer den Grund des Anrufs vorab, während man in der Leitung wartet, telefonisch an den Berater beim „Fachbereich Technik“ weiter. Erst im „Fachbereich Technik“ können Strörungstickets erstellt werden. Bei großem Anrufaufkommen habe ich es auch schon erlebt, dass die Weiterschaltung nicht funktionierte: ich solle später nochmals anrufen, so die Auskunft aus der vorgeschalteten Kundenbetreuung. Wer das einem Kunden mit einem gestörten Telefonanschluss sagt, hat in meinen Augen das Geschäft nicht verstanden.

Es gibt aber noch eine Nummer, die sich jeder Alice-Kunde merken sollte:

040-237 26-0

eigentlich die Zentrale Nummer der HanseNet Telekommunikation GmbH in Hamburg (Überseering 33A, 22297 Hamburg). Man könnte dort eine Telefonzentrale oder eine Pforte erwarten, aber falsch! Man kommt in der normalen Kundenbetreuung für Bestandskunden raus. Eigenartig, aber wenigstens kann man sich dann die 01805-Kosten sparen.

Update (6.12.2010): diese Nummer hat nur noch eine Ansage, dass man auf der 01805-Nummer anrufen soll, für 14 ct pro Minute. Danke.

Wenn man dann nach der richtigen Telefonnummer der Telefonzentrale fragt, darf einem niemand diesen nennen. Es ist beschämend, in welche Situation dort die Call-Center-Mitarbeiter gesteckt werden. Ein internationaler Telekommunikationskonzern hat keine Telefonzentrale? Keine eigene Auskunft? Die Nummer könne man ja schriftlich in Erfahrung bringen, so die mehrfach gehörte Antwort. Ja vielen Dank.

Wer also wirklich die Zentrale erreichen möchte, muss irgendeine Durchwahl probieren. Die Ziffern sind 4-stellig, was sich aus der „Haupt-“ Faxnummer (040-237 26-3164) ergibt. Viel Glück!

Nachtrag

Steffen hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass es auch eine Suchmaschine zu 0180-Ersatznummern gibt: http://www.tk-anbieter.de/0180/suche.html

Thema: IT, Tag täglich | 5 Kommentare