FREMO:87-Treffen in Glottertal 2008: Rückblick, Unterlagen und Fotos

Montag, 26. Mai 2008 | Autor: Valentin Funk

Es ist nun schon über eine Woche her, als das Pfingsttreffen von FREMO:87 in Glottertal stattfand; genauer: vom 9. bis 12. Mai 2008. Es war ein sehr entspanntes und anregendes Treffen. Die Entspannung war besonders schön, da es in letzter Zeit einige Unstimmigkeiten innerhalb Gruppe gab (Farbe der Modulseiten, Umgang mit kommerziellen Veröffentlichungen). Wie beim Treffen 2006 ergaben sich neue und sehr interessante Kontakte zu außergewöhnlichen Leuten rund um den Eisenbahn-Modellbau. Auch die Organisation des Treffens war gelungen und die Verpflegung sehr gut!

Das Arrangement im Überblick.

In diesem Jahr habe ich zusammen mit Roland Zedelmayer den Fahrplan für das Arrangement entwickelt. Genaueres findet sich im Trac von FREMO:87 (Zugang für Interessierte auf Anfrage). Zu unserer Freude funktionierte der Fahrplan fehlerfrei und reibungslos. Das freut uns besonders, da es unser erster Fahrplan war und wir einige Änderungen gegenüber den letzten Treffen machten (Erstellung in XPLN, Buchfahrplanhefte und Dienstpläne). Vor allem die Zusammenfassung mehrerer Zugleistungen in einen Dienstplan wurde positiv angenommen. Im Gegensatz zu der bisherigen Praxis, für je eine Zugleistung ein Fahrplan an die Mitspieler auszugeben, entstand jetzt durch die Dienstpläne, die mehrere Zugleistungen realistisch zusammenfassten, ein besseres Gefühl für den Fahrplan und den Eisenbahnbetrieb insgesamt.

Als Rückblick und zum Studium für Interessierte oder andere FREMO-Fahrplaner stelle ich hier die (auf dem Treffen gedruckten) Unterlagen zur Verfügung (die Dienstpläne sind nicht dabei, sie wurden von Hand noch auf dem Treffen erstellt):

  1. Streckennetz aus XPLN (mit Kilometrierung und Fahrzeiten)
  2. Bildfahrplan Nebenbahn
  3. Bildfahrplan Lokalbahn
  4. Buchfahrplanheft 1 (Nebenbahn)
  5. Buchfahrplanheft 2 (Lokalbahn)
  6. GZV (Güterzugbildungsvorschrift)
  7. Umlaufzettel der Triebfahrzeuge

Abschließend noch der Link zu einem Fotoalbum mit einigen Impressionen vom Treffen: Glottertal 2008.

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Fahrplan (Beta) für das FREMO:87-Treffen in Glottertal

Mittwoch, 7. Mai 2008 | Autor: Valentin Funk

Für das über Pfingsten stattfindende FREMO:87 in Glottertal habe ich nun mit Roland Zedelmayer den Fahrplan in der Version Beta4 fertig gestellt. Er ist hier herunterzuladen:

Diese Nachricht wurde auch über die Yahoo!Group „fremo_87″ veröffentlicht.

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Bei Conrad-Elektronik ist „golden white“ nicht golden white

Montag, 16. Juli 2007 | Autor: Valentin Funk

Als ich für den vorausgegangenen Beitrag die genaue Bezeichnung der verwendeten Leuchtdiode von YolDal eruieren wollte, fiel mir auf, dass Conrad laut Datenblatt eine andere LED als „golden white“ verkauft, als es z. B. auf der Seite von YolDal zu lesen ist.

Daraufhin fragte ich bei Conrad nach, welche Angabe denn nun stimme: die Bezeichnung „golden white“ in der Artikelbezeichnung (und ggf. könnte ja auch das hinterlegte Datenblatt falsch sein) oder das Datenblatt? Die Antwort war sehr klar: es gilt das Datenblatt, wohl sei die Artikelbezeichnung fehlerhaft!

Zusammenfassend stellte ich fest, dass es drei Serien bei YolDal gibt (hier die 3 mm-Varianten):

  • YI-WS3 – klares Gehäuse. Gibt es nur bei Conrad!
  • YZ-WS3 – White Sunny, also sunny white
  • YZ-WG3 – White Golden, also golden white

Eigenartigerweise kann ich heutzutage über die YI-WS3 nichts auf den Seiten von YolDal finden. Vermutlich werden sie nicht mehr hergestellt, womit sich nur schwer eine Aussage zur künftigen Verfügbarkeit machen lässt. Dieser Typ ist auch nur bei Conrad erhältlich. (Die anderen Versionen gibt es auch bei anderen Händlern wie z. B. LED-Shop 24 oder Dotlight und das zu günstigeren Preisen.) Conrad meinte aber, sie wären noch ausreichen auf Lager, was auch immer das heißen mag. Über ihre Bezugsquelle wollte Conrad keine Auskunft geben. Und eine Antwort vom Distributor für YolDal-LEDs (Rehag Elektronik) steht noch aus.

Erstaunlicherweise gibt es eine Lagerliste auf den Seiten von Rehag (http://www.rehag.de/ueberuns/lagerliste/stock/stock.html). Demnach gibt es noch 28.635 Stück von YI-WS3N23 (dagegen nur 2103 von den laut YolDal-Internetseite aktuellen YZ-WG3N30) – und diese werden in der Liste als „golden white“ bezeichnet, ganz entgegen dem Datenblatt. Vielleicht ist Rehag ja der Verkläufer ggü. Conrad… Was die vorhanden Stückzahlen allerdings wertlos werden lässt, ist das fehlende Datum zum Stand dieser Liste…

Eine Übersicht der für den Modellbau relevanten Typen gibt es im EisenbahnWiki: Warm-weiße LED.

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Strom durch warm-weiße LEDs

Mittwoch, 11. Juli 2007 | Autor: Valentin Funk

Ich wurde neulich auf der FREMO-Mailingliste FREMO-DCC gefragt, ob die warm-weißen LEDs von Yoldal („sunny white“, „golden white“ – eine Übersicht findet sich hier) je nach Stromstärke, ihre Farbe ändern. Bei normalen weißen LEDs sei das so, sie würden bei geringen Strömen bläulich.

Um das zu beantworten habe ich eine Serie Fotos mit einem minimalen Testaufbau gemacht.

Fliegender Testaufbau

Die warm-weiße LED (Yoldal YI-WS3N23; Conrad-Art.-Nr. 185851) habe ich dabei mit verschiedenen Strömen betrieben und in völliger Finsternis jeweils ein Foto mit meiner Ricoh Caplio GX gemacht. Dabei blieben die Einstellungen (Blende, Verschlusszeit, Brennweite, Weißabgleich etc.) bei allen Aufnahmen gleich.

Folgende Einstellungen legte ich fest:

  • Blende: f/4,3
  • Verschlusszeit: 1/60, 1/8, 1/4 und 1/2 Sekunde
  • Brennweite: 17,4 mm
  • Empfindlichkeit: 100 ISO
  • Weißabgleich (WB): „Floureszierend“, also Leuchtstoffröhrenlicht (beim Farbvergleich zwischen Foto und Augenschein waren hier die Farben am ähnlichsten)

Bei der LED handelt es sich um eine bei Conrad Elektronik gekaufte Yoldal YI-WS3N23; sie hat dort die Artikelnummer 185851. Ein Datenblatt gibt es ebenfalls bei Conrad.

Dabei ist mir aufgefallen, dass Conrad sie fälschlicherweise als „golden white“ bezeichnet. Diese Serie (YI-WS3) ist aber nicht „golden white“ sondern nur „extremely uniform worm white“, so das Datenblatt. Etwas verunsichert, welche LED ich nun wirklich vor mir habe, fragte ich bei Conrad nach. Der technische Kundendienst bestätigte mir, dass es sich tatsächlich um die YI-WS3N23 handelt, der Artikelname sei irreführend. (Als Erkennungsmerkmal für die „golden white“-LEDs kann man das leicht golden gefärbte Gehäuse heranziehen. Ich hatte diese bisher aber selbst noch nicht in der Hand.) Nochmals kurz die Parameter:

  • 4.000 mcd Lichtstärke
  • 30 mA Nennstrom
  • 23° Abstrahlwinkel
  • klares 3 mm-Gehäuse
    Wichtig: ich habe die LED für künftige Zwecke (Ersatz von gelben LED als Spitzenbeleuchtung) vorne befeilt. Daher das ungewöhnliche Aussehen!

Die Messungen liefen wie folgt ab: Einstellen des Stroms, Belichtung mit 1/60, 1/8, 1/4 und 1/2 Sekunde, nächster Stromwert. Der Strom kam aus einem alten Fleischmann-Trafo (bestimmt nicht sehr gut geglättet), zu besseren Steuerung schaltet ich einen 5K-Trimmer vor. Folgende Ströme wurden dabei eingestellt

  • 0,05 (+0,002) mA
  • 0,1 (+/- 0,002) mA
  • 0,2 (+/- 0,003) mA
  • 0,4 (+/- 0,006) mA
  • 0,8 (-0,008) mA
  • 1,5 (+0,03) mA
  • 2,5 (+/-0,01) mA
  • 5 (+0,1) mA
  • 10 (+0,08) mA
  • 15 (+0,5) mA
  • 20 (+0,5) mA

Die Strommessung wurde dabei mit einem „Billigmultimeter“ (Voltcraft VC444) gemacht. Von den absoluten Werten kann ich daher nicht viel Präzision erwarten. Im Vergleich untereinander halte ich sie allerdings für ausreichend genau.

In einer Panorama-Grafik nun also das Ergebnis (1/60-Sekunden-Belichtung). Per Klick gibt es eine große Version davon:

Bilderreihe

Schön zu sehen ist, dass sich die Farbe recht wenig verändert. Vor allem wird die LED nicht im Bereich sehr kleiner Ströme bläulich, sonder eher – wie eine Glühlampe – nur gelber. Weiter wird sie mit zunehmender Helligkeit eher weißer. Ein Verhalten also, dass im Modellbau sehr gewünscht ist.

Übrigens: ich halte nur 1,5 mA bei einem Modell-Spitzenlicht für absolut ausreichend.

Update!

Gerade oben genannter Satz muss überdacht werden. Eingebaut und im Betrieb erscheinen eher Werte < 1 mA angebracht. Ich werde noch weiter forschen müssen!

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Blinkfolge eines DR-Bahnübergangs

Montag, 9. Juli 2007 | Autor: Valentin Funk

Obwohl das für mich gar kein Thema ist, habe ich für die korrekte Nachahmung im Modell am 11. Juni 2007 bei einem Bahnübergang in Mukran – Bahnhof Sassnitz-Fährhafen (WSZF) – das typische Blinken eines DR-Bahnübergangs aufgezeichnet.

Im Gegensatz zu den DB-Bauarten blinkt hier ein Licht im Andreaskreuz und weitere Lichter auf beiden Seiten des Schrankenbaums. Das macht diese Bahnübergänge in meinen Augen besser erkennbar als jene der DB. Durch die beidseitig blinkenden Schrankenbäume wird folglich auch besser vor dem (unabsichtlichen) Überqueren bei geschlossener Schranke gewarnt. Leider kommt das bei Halbschranken hin und wieder vor.

Das Blinken selbst kann ich so beschreiben:

  1. Mit dem Klingeln beginnt die Lampe im Andreaskreuz an zu blinken. Dabei ist zu beachten, dass beide Seiten (des Gleises) im Gegentakt blinken.
  2. Mit dem Schließen des Baums beginnen auch die Lampen am Baum zu blinken. Diese blinken ebenfalls im Gegentakt zu der Lampe im Andreaskreuz der gleichen Seite. Vorder- und Rückseite eines Baums blinken dabei gleich.
  3. Blickt man auf den geschlossenen BÜ blinken also die Baumlampen in einem Takt, im Gegentakt dazu die rückwärtige rote Lampe des gegenüberliegenden Baums und die Lampe im Andreaskreuz.
  4. Beim Öffnen blinken alle Lampen bis zum Schluss.

Übrigens befindet sich der Bahnübergang genau hier (Google Maps).

Über Bauart etc. des Bahnübergangs weiß ich nicht Bescheid. Vor einiger Zeit gingen Fragen zur Blinkfolge dieses Typs Bahnübergang über die Mailingliste FREMOsignal.

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