Radschuhe: Sidi Zeta in Größe 46…

Freitag, 20. Juni 2008 | Autor: Valentin Funk

…wiegen 697 Gramm. Das Gewicht empfinde ich als angenehm. Größe 46 trage ich sonst nicht, eher 44 bis 45.

Bei Speedplay-Pedalen kommen noch 112 Gramm für die Platten („Cleats“) hinzu (inkl. Schrauben und Adapter 3F/3R).

Die Winterschuhe von Shimano (SH-RW 01) sind dagegen 916 Gramm schwer, allerdings in Größe 45! Da sie andere Adapter für Speedplay brauchen (1F/1R) wiegen die Cleats dann 114 Gramm.

Am Rande: in der „Technical Information“, die den Sidi-Schuhen beiliegt, steht in einer Art Disclaimer auf der vorletzten Seite:

„[…] Die einzige Möglichkeit Verletzungen während des Radfahrens sicher zu vermeiden ist nicht Rad zu fahren.“

Sehr konsquent.

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Gore Bike Wear: Soft Shell & Paclite

Mittwoch, 9. April 2008 | Autor: Valentin Funk

Leider ist die Seite von Gore Bike Wear nicht sehr benutzerfreundlich.

Hier eine (unvollständige) Liste der Herren-Jacken (aktuelles Programm laut Internet), sortiert nach verwendetem Material:

Gore Paclite (Wasserdicht)

  • ALP-X
  • Countdown
  • Cross
  • Oxygen
  • Xenon Race

Gore Windstopper Soft Shell (Winddicht, wasserabweisend, wärmend)

  • Complete
  • Cosmo
  • Falcon
  • Fusion
  • Phantom
  • Tempo

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10. Hohenheimer Schlossrennen

Montag, 12. Juni 2006 | Autor: Valentin Funk

Am gestrigen Sonntag fand in Stuttgart-Hohenheim ein schönes, kleines Fahrradrennen statt. „Stars“ der Szene waren Danilo Hondo und Stefan Schumacher. Hier gibt es Bilder und einen Bericht.

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Spikes machen Spaß

Montag, 19. Dezember 2005 | Autor: Valentin Funk

Gestern Abend habe ich wieder meine im letzten Winter gekauften Spikes auf meinen TerraLinerOval gezogen. Es wurde zwar nach 23 Uhr, doch eine Testfahrt sollte noch sein. Zurück war ich kurz vor halb Zwei, allerdings bin ich nicht die ganze Zeit gefahren, sondern habe Freunde in der Stadt besucht.

Bis ich mir diese Reifen gekauft habe, war mir die Existenz etwas verborgen geblieben. Steffen machte mich im letzten, heftig verschneiten Winter darauf aufmerksam. Bis dahin bin ich mit meinen Continental TravelContact immer (gerade so) durch den Winter gekommen. Bei wirklich viel Schnee oder bei überfrorenem Untergrund war es wirklich kein Spaß mehr. Zwei Stürze auf unsichbar überfrorenem Asphalt sind mir bis heute nicht aus der Erinnerung verflogen. Wohl nicht, weil sie besonders unangenehm waren, sondern eher, weil sie so plötzlich und überraschend kamen. Wenn man die leichte Reifschicht nicht sieht und einem das Rad mit einem Mal wegrutscht ist das doch ein kleiner Schock.

So, dass sollte im letzten Winter nicht passieren und außerdem wollte ich auch mit dem damals neuen Chariot CX2 angehängt durch Schnee und Eis fahren. Mit einem Kind im Anhänger sollten jegliches Rutschen ausgeschlossen sein. Also suchten wir in Stuttgart herum und kauften dann aber bei Pedalkraft (für mich das erste Mal im neuen Laden) in Bietigheim ein. Nach einem etwas längeren Hin und Her entschied ich mich für einen Nokian Hakkapeliitta W106 (37-622, vorne) und einen Continental Nordic Spike 120 (hinten). Die Entscheidung, zwei verschiedene Reifen zu kaufen, wurde zunächst etwas aus der Verfügbarkeit und den Kosten geboren, hat sich aber absolut als richtig erwiesen. Für vorne würde ich sofort wieder den W106 kaufen. Dieser Reifen hat zwar nicht Spikes en masse, das reicht hier aber voll aus. Die Spikes sitzten hier recht mittig und der Reifen ist eher schmal. Dadurch ist mit wenigen Spikes vorne immer eine gute Führung da – und die wird ja gerade auf Gefrorenem benötigt. Und ein schmaler Reifen hat gerade im Schnee deutlich weniger Widerstand.
Der Nordic Spike hinten ist ebenfalls richtig gewält, denn er hat ein recht offenes Profil und bringt auch in tieferem Schnee gut Traktion. Da die Spikes hier nur außen liegen ist er bei normalem Luftdruck nur in Kurven in der Lage diese auch an das Eis kommen zu lassen. Dafür fährt er sich aber auch besser auf Asphalt. Für Alltagsfahrer ist das die richtige Mischung, denn wenn es hart auf hart kommt, nimmt man einfach die Luft soweit weg, bis die Spikes greifen. So fährt man günstiger und nutzt die meist nicht benötigten Spikes in der Mitte nicht so ab. Das Profil des Nordic Spike ist wirklich gut, denn es läuft auch auf Asphalt ruhig. Übrigens steht auf dem Nordic Spike auch „Made in Finland“ – kommt der also eigentlich auch von Nokian? Ja, Nokian-Mitarbeiter bestätigten auf der EuroBike 2005, dass das so sei. :-)
Wer weiß, dass er wirklich meist auf Eis unterwegs ist (und das womöglich auch am Berg), sollte allerdings doch lieber zum Continental Nordic Spike 240 greifen, da dieser dann mehr Traktion ermöglicht. Alternativ ist auch Nokian Hakkapeliitta W240 zu empfehlen, der hat ein offeneres Profil und greift im Schnee besser, läuft aber nicht ganz so gut auf Asphalt.
Zu bedenken ist noch, dass ich diese Auswahl für meinen Einsatz gemacht habe: ich fahre mit dem Trekkingbike im Alltag, ohne Rücksicht auf Wind und Wetter. Dabei bin ich doch meist auf Asphalt-Straßen unterwegs, teils auf Schotter und etwas auf Feldwegen. Wer querfeldein im Schnee und auf Eis unterwegs ist, sollte sich bei Nokian eher noch die extremeren Reifen anschauen…

Und noch zum Schluss: es lohnt sich! Ich wusste zuvor nicht, dass Radfahren auch Wintersport sein kann. Und die Leute gucken nicht schlecht, wenn man unerschrocken auf vereister Straße den Berg herunter rast. Aber Vorsicht, es kann süchtig machen und im Schnee ist es brutal anstrengend. (Auf einer ersten Schneetour sind wir (Steffen und ich) nach läppischen 20 Km und ca. 2 Stunden um Stuttgart nicht mehr in der Lage gewesen, den finalen Schlussanstieg nach Hause zu schaffen. Die Räder mussten im Schnee geparkt werden und die letzten Meter zum warmen Zuhause und zum Essen per pedes zurück gelegt werden. Wer uns kennt, kann sich Anstrengung vielleicht vorstellen…)

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Viele Fotos

Sonntag, 13. November 2005 | Autor: Valentin Funk

Sehr spät ist es geworden, doch es hat sich gelohnt!

Zunächst war der Tag nicht besonders aufregend, doch sehr schön; so auch das Wetter. Einiges zu Essen einkaufen, Kochen usw. Eingekauft habe ich aber auch hellblaues Tonpapier, das ich als Fotohintergrund verwenden wollte. Jedes Eisenbahn-Modellfahrzeug, das in seine Einzelteile zerlegt wird (um umgebaut/verbessert zu werden) möchte ich vollständig dokumentieren um es via EisenbahnWiki der Menschheit zu Verfügung zu stellen. 0,65 Euro für 50 x 70 ? 135 g/mm² – das Blau ist OK, wenn auch nicht optimal, vielleicht muss ich da noch ein anderes ausprobieren, denn es kam sehr türkis heraus.

Netterweise fand ich dann noch etwas Schönes im Briefkasten. Upsolut, Veranstalter diverser Radsportveranstaltungen, schickte mir ein DIN-A4-Kuvert. Zunächst dachte ich, es wären die Anmeldeunterlagen für die HEW/Vattenfall-Cyclassics 2006, doch das wäre etwas früh. Dann vermutete ich allgemeine Werbund und war einigermaßen überrascht, als ich eine Urkunde über die Teilnahme an den HEW-Cyclassics 2005 aus dem Umschlag zog:
Urkunde zu den HEW-Cylassics 2005
Die Zeit ist einfach gut.
Außerdem lag ein von ProCycling herausgegebenes Heft mit (einigen) Impressionen der Veranstaltung bei; ganz nett.

Am Nachmittag habe ich zunächst etwas die Finanzen geordnet und so langsam die USt-Voranmeldung für das 3. VJ 2005 in Angriff genommen. Dann war ich aber schnell abgelenkt und brachte mich mit der Eisenbahn in Verbindung.
Martin Pischky antwortete in der FREMOintern-Liste auf die Frage, welches Gattungszeichen nach UIC für Postwagen steht. Wir habe einfach noch kein Ergebnis – hat nimand die UIC 438-1?

Um ca. 22:30 Uhr bin ich dann noch auf das Fahrrad gestiegen und eine kleine Runde nach Wieck und zurück gefahren. Es macht Spaß im Dunkeln zu fahren, wenn man das passende Licht hat. :-) Meine Kondition ist nicht so berauschend, aber auch nicht tragisch. Die Saison soll für mich erst in zwei Wochen anfangen…

Dann baute ich eine kleine Konstruktion mit der ich den Fotohintergrund passend aufhängen konnte. Jetzt konnte es losgehen. Roco 47681, der UIC St 1 Flachwagen alias Rs 80.2 der SNCF sollte genau dokumentiert werden. Über 60 Fotos sind es geworden, hier eines.
Die Konstruktion von Roco ist doch erstaunlich aufwändig. Ich habe auf Anhieb 15 verschiedene Teile gezählt (inkl. Drehgestelle, ohne Radsätze). Dafür ist der Wagen ja günstig (Liste ~ 30 Euro). Ein ausführlicher Bericht mit den Fotos soll in das EisenbahWiki.
Das Modell gefällt mir gut und es ist echt ein Kandidat für den Umbau zum gehobenen Eisenbahn-Modell. Für das SNCF-Modell fehlen allerdings noch gute Y25-Drehgestelle und die passenden Puffer. Der Rest sollte nicht so anspruchsvoll sein. Bis auf die klappbaren Ladeschwellen, das wird noch ein Spaß!

Morgen soll es nach Stralsund gehen, alte G-Wagen fotografieren. 9:07 Uhr möchte ich den Zug nehmen, 7:30 Uhr aufstehen, noch drei Stunden – was solls.

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