Einweihungsfahrt in Türkheim (Bayern) Markt – Bahnhof von Roland Zeldemayer

Samstag, 30. Mai 2009 | Autor: Valentin Funk

Vorhin – am 30. Mai 2009, 19:28 Uhr – sind die ersten Fahrzeuge auf den ersten drei Modulen des Bahnhofs Türkheim (Bayern) Markt, gebaut von Roland Zedelmayer, gefahren! Gezogen wurde ein Rs 683 von Roco durch eine umgebaute Roco-Köf (332).

Ein völlig ungeschnittenes Video gibt es hier:

Außerdem noch ein Bild von der Premieren-Lok (332 von Roco mit Weinert-Teilen, Fahrwerk von Gräler):

Einweihungsfahrzeug für Türkheim (Bayern) Markt

Auf dem FREMO:87-Treffen in Glottertal 2010 soll der Bahnhof das erste Mal im Arrangement sein – viel Erfolg.

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FREMO:87-Treffen in Glottertal 2008: Rückblick, Unterlagen und Fotos

Montag, 26. Mai 2008 | Autor: Valentin Funk

Es ist nun schon über eine Woche her, als das Pfingsttreffen von FREMO:87 in Glottertal stattfand; genauer: vom 9. bis 12. Mai 2008. Es war ein sehr entspanntes und anregendes Treffen. Die Entspannung war besonders schön, da es in letzter Zeit einige Unstimmigkeiten innerhalb Gruppe gab (Farbe der Modulseiten, Umgang mit kommerziellen Veröffentlichungen). Wie beim Treffen 2006 ergaben sich neue und sehr interessante Kontakte zu außergewöhnlichen Leuten rund um den Eisenbahn-Modellbau. Auch die Organisation des Treffens war gelungen und die Verpflegung sehr gut!

Das Arrangement im Überblick.

In diesem Jahr habe ich zusammen mit Roland Zedelmayer den Fahrplan für das Arrangement entwickelt. Genaueres findet sich im Trac von FREMO:87 (Zugang für Interessierte auf Anfrage). Zu unserer Freude funktionierte der Fahrplan fehlerfrei und reibungslos. Das freut uns besonders, da es unser erster Fahrplan war und wir einige Änderungen gegenüber den letzten Treffen machten (Erstellung in XPLN, Buchfahrplanhefte und Dienstpläne). Vor allem die Zusammenfassung mehrerer Zugleistungen in einen Dienstplan wurde positiv angenommen. Im Gegensatz zu der bisherigen Praxis, für je eine Zugleistung ein Fahrplan an die Mitspieler auszugeben, entstand jetzt durch die Dienstpläne, die mehrere Zugleistungen realistisch zusammenfassten, ein besseres Gefühl für den Fahrplan und den Eisenbahnbetrieb insgesamt.

Als Rückblick und zum Studium für Interessierte oder andere FREMO-Fahrplaner stelle ich hier die (auf dem Treffen gedruckten) Unterlagen zur Verfügung (die Dienstpläne sind nicht dabei, sie wurden von Hand noch auf dem Treffen erstellt):

  1. Streckennetz aus XPLN (mit Kilometrierung und Fahrzeiten)
  2. Bildfahrplan Nebenbahn
  3. Bildfahrplan Lokalbahn
  4. Buchfahrplanheft 1 (Nebenbahn)
  5. Buchfahrplanheft 2 (Lokalbahn)
  6. GZV (Güterzugbildungsvorschrift)
  7. Umlaufzettel der Triebfahrzeuge

Abschließend noch der Link zu einem Fotoalbum mit einigen Impressionen vom Treffen: Glottertal 2008.

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Bei Conrad-Elektronik ist „golden white“ nicht golden white

Montag, 16. Juli 2007 | Autor: Valentin Funk

Als ich für den vorausgegangenen Beitrag die genaue Bezeichnung der verwendeten Leuchtdiode von YolDal eruieren wollte, fiel mir auf, dass Conrad laut Datenblatt eine andere LED als „golden white“ verkauft, als es z. B. auf der Seite von YolDal zu lesen ist.

Daraufhin fragte ich bei Conrad nach, welche Angabe denn nun stimme: die Bezeichnung „golden white“ in der Artikelbezeichnung (und ggf. könnte ja auch das hinterlegte Datenblatt falsch sein) oder das Datenblatt? Die Antwort war sehr klar: es gilt das Datenblatt, wohl sei die Artikelbezeichnung fehlerhaft!

Zusammenfassend stellte ich fest, dass es drei Serien bei YolDal gibt (hier die 3 mm-Varianten):

  • YI-WS3 – klares Gehäuse. Gibt es nur bei Conrad!
  • YZ-WS3 – White Sunny, also sunny white
  • YZ-WG3 – White Golden, also golden white

Eigenartigerweise kann ich heutzutage über die YI-WS3 nichts auf den Seiten von YolDal finden. Vermutlich werden sie nicht mehr hergestellt, womit sich nur schwer eine Aussage zur künftigen Verfügbarkeit machen lässt. Dieser Typ ist auch nur bei Conrad erhältlich. (Die anderen Versionen gibt es auch bei anderen Händlern wie z. B. LED-Shop 24 oder Dotlight und das zu günstigeren Preisen.) Conrad meinte aber, sie wären noch ausreichen auf Lager, was auch immer das heißen mag. Über ihre Bezugsquelle wollte Conrad keine Auskunft geben. Und eine Antwort vom Distributor für YolDal-LEDs (Rehag Elektronik) steht noch aus.

Erstaunlicherweise gibt es eine Lagerliste auf den Seiten von Rehag (http://www.rehag.de/ueberuns/lagerliste/stock/stock.html). Demnach gibt es noch 28.635 Stück von YI-WS3N23 (dagegen nur 2103 von den laut YolDal-Internetseite aktuellen YZ-WG3N30) – und diese werden in der Liste als „golden white“ bezeichnet, ganz entgegen dem Datenblatt. Vielleicht ist Rehag ja der Verkläufer ggü. Conrad… Was die vorhanden Stückzahlen allerdings wertlos werden lässt, ist das fehlende Datum zum Stand dieser Liste…

Eine Übersicht der für den Modellbau relevanten Typen gibt es im EisenbahnWiki: Warm-weiße LED.

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Strom durch warm-weiße LEDs

Mittwoch, 11. Juli 2007 | Autor: Valentin Funk

Ich wurde neulich auf der FREMO-Mailingliste FREMO-DCC gefragt, ob die warm-weißen LEDs von Yoldal („sunny white“, „golden white“ – eine Übersicht findet sich hier) je nach Stromstärke, ihre Farbe ändern. Bei normalen weißen LEDs sei das so, sie würden bei geringen Strömen bläulich.

Um das zu beantworten habe ich eine Serie Fotos mit einem minimalen Testaufbau gemacht.

Fliegender Testaufbau

Die warm-weiße LED (Yoldal YI-WS3N23; Conrad-Art.-Nr. 185851) habe ich dabei mit verschiedenen Strömen betrieben und in völliger Finsternis jeweils ein Foto mit meiner Ricoh Caplio GX gemacht. Dabei blieben die Einstellungen (Blende, Verschlusszeit, Brennweite, Weißabgleich etc.) bei allen Aufnahmen gleich.

Folgende Einstellungen legte ich fest:

  • Blende: f/4,3
  • Verschlusszeit: 1/60, 1/8, 1/4 und 1/2 Sekunde
  • Brennweite: 17,4 mm
  • Empfindlichkeit: 100 ISO
  • Weißabgleich (WB): „Floureszierend“, also Leuchtstoffröhrenlicht (beim Farbvergleich zwischen Foto und Augenschein waren hier die Farben am ähnlichsten)

Bei der LED handelt es sich um eine bei Conrad Elektronik gekaufte Yoldal YI-WS3N23; sie hat dort die Artikelnummer 185851. Ein Datenblatt gibt es ebenfalls bei Conrad.

Dabei ist mir aufgefallen, dass Conrad sie fälschlicherweise als „golden white“ bezeichnet. Diese Serie (YI-WS3) ist aber nicht „golden white“ sondern nur „extremely uniform worm white“, so das Datenblatt. Etwas verunsichert, welche LED ich nun wirklich vor mir habe, fragte ich bei Conrad nach. Der technische Kundendienst bestätigte mir, dass es sich tatsächlich um die YI-WS3N23 handelt, der Artikelname sei irreführend. (Als Erkennungsmerkmal für die „golden white“-LEDs kann man das leicht golden gefärbte Gehäuse heranziehen. Ich hatte diese bisher aber selbst noch nicht in der Hand.) Nochmals kurz die Parameter:

  • 4.000 mcd Lichtstärke
  • 30 mA Nennstrom
  • 23° Abstrahlwinkel
  • klares 3 mm-Gehäuse
    Wichtig: ich habe die LED für künftige Zwecke (Ersatz von gelben LED als Spitzenbeleuchtung) vorne befeilt. Daher das ungewöhnliche Aussehen!

Die Messungen liefen wie folgt ab: Einstellen des Stroms, Belichtung mit 1/60, 1/8, 1/4 und 1/2 Sekunde, nächster Stromwert. Der Strom kam aus einem alten Fleischmann-Trafo (bestimmt nicht sehr gut geglättet), zu besseren Steuerung schaltet ich einen 5K-Trimmer vor. Folgende Ströme wurden dabei eingestellt

  • 0,05 (+0,002) mA
  • 0,1 (+/- 0,002) mA
  • 0,2 (+/- 0,003) mA
  • 0,4 (+/- 0,006) mA
  • 0,8 (-0,008) mA
  • 1,5 (+0,03) mA
  • 2,5 (+/-0,01) mA
  • 5 (+0,1) mA
  • 10 (+0,08) mA
  • 15 (+0,5) mA
  • 20 (+0,5) mA

Die Strommessung wurde dabei mit einem „Billigmultimeter“ (Voltcraft VC444) gemacht. Von den absoluten Werten kann ich daher nicht viel Präzision erwarten. Im Vergleich untereinander halte ich sie allerdings für ausreichend genau.

In einer Panorama-Grafik nun also das Ergebnis (1/60-Sekunden-Belichtung). Per Klick gibt es eine große Version davon:

Bilderreihe

Schön zu sehen ist, dass sich die Farbe recht wenig verändert. Vor allem wird die LED nicht im Bereich sehr kleiner Ströme bläulich, sonder eher – wie eine Glühlampe – nur gelber. Weiter wird sie mit zunehmender Helligkeit eher weißer. Ein Verhalten also, dass im Modellbau sehr gewünscht ist.

Übrigens: ich halte nur 1,5 mA bei einem Modell-Spitzenlicht für absolut ausreichend.

Update!

Gerade oben genannter Satz muss überdacht werden. Eingebaut und im Betrieb erscheinen eher Werte < 1 mA angebracht. Ich werde noch weiter forschen müssen!

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E 050 — so soll es werden

Sonntag, 27. November 2005 | Autor: Valentin Funk

Vor einigen Tagen habe ich beim EK-Verlag das Buch „Die offenen Güterwagen der Regelbauart“ aus der Reihe „EK-Güterwagen-Lexikon DB“ von Gerd Wolff bestellt. Dem voraus ging der Tipp von Udo Böhnlein, dass sich darin auf Seite 41 eine Abbildung eines zerlegten Untergestells des Omm 54 der DB sei. Ich kannte das Bild schon aus dem genannten Buch, das ich bei Roland Zedelmayer fröhlich durchblätterte, doch habe ich mir bisher noch keines der Reihe gekauft – eigentlich sehr ungeschickt, denn diese kleinen Büchlein sind erstaunlich gut.

Heute kam es per Post. Kein so erschlagendes Werk wie die von Carstens, aber es ist in Prosa geschrieben und es steht sehr viel drin. Eben viel mehr, als es zunächst erscheint. Es „erzählt“ eher und bringt die Details im Text ohne alles und jedes vollständig aufzulisten. Ich bin zwar ein großer Freund der systematisch-vollständigen Durchdringung von Themen, doch es geht auch anders!
Das Bild auf Seite 41 ist so genial, dass ich es hier nicht ungezeigt lassen kann. Lieber Urheber sei mir nicht böse – und wenn es Dir gar nicht gefällt, dass es hier so frei gezeigt wird, melde Dich, bevor Du die Abmahnung schickst…

Omm 54-Untergestell

Wie schon erwähnt, war der Grund nach dieser Abbildung zu greifen der, dass ich das Untergestell des Omm 55-Bausatzes von Udo Böhnlein bauen möchte. Die Platine mit all ihren kleinen feinen Teilen gab mir aber noch Rätsel auf. Diese konnten mit dem Bild gelöst werden. Ich kam dann nicht viel weiter als die ersten Zeile herauszutrennen und abzukanten, doch das Ergebnis ist an sich schon entzückend:

Untergestell teilweise ungelötet

In dieser Größe erkennt man nicht viel, daher das ganze nochmals in groß.

Nach dem Studium des Büchleins – das richtige Wort wäre wohl eigentlich „Broschüre“ – machte ich mir auch nochmals klar, welche Bauart der UIC St II-offenen Güterwagens ich möchte. Laut Statistik gab es zum 31.12.1985 noch ca. 10.500 E/Es 040, 6.400 E/Es 035, 4.400 E 039. Schon überarbeitet waren 3.500 E/Es 050 und 3.400 Es 049 (alle Zahlen nur grob, eine Tabelle könnte mal folgen). Eigentlich sollte es nur Es 050 geben, doch es wurden einige ertüchtigt, ohne dass man die neue Bremse mit Lastwechsel einbaute und die Achslagerspiele veränderte, blieben also E 050. Ich denke, ein solchen Sonderling werde ich aus dem ersten Modell machen. Dann folgen natürlich Es 040, E 040, Es 035, E 039. Fünf Wagen sollten es schon mal werden… Und übrigens: zum oben genannten Stichtag gab es schon knapp über 7.000 Eaos 106! Wenn das mal kein Projekt werden könnte? Aber mal halblang!

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