Preisunterschied

Mittwoch, 31. Oktober 2007 | Autor: Valentin Funk

Dass Conrad Elektronic teurer ist als z. B. Reichelt, dürfte vielen bekannt sein. Obwohl, angesichts der Preise bei Conrad wohl doch noch nicht, sonst würde ich nicht derartige Unterschiede erwarten.

Was mir gerade auffiel und mich zu diesen Zeilen bewegt:

TAE-Stecker, N-kodiert, als Bausatz:

  • Conrad, #922717: 3,89 Euro (!) – das kam mir doch schon etwas viel vor
  • Reichelt, #TAE 6N-S: 0,18 Euro (!!) – so günstig hätte ich es auch nicht erwartet

Wie kann es sein, dass bei einem freien Markt ein Preisunterschied von sage und schreibe 2161 % existiert? Ich bekomme bei Reichelt die 21-fache Menge für den gleichen Preis! Oder handelt es sich doch um grundverschiedene Artikel?

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Noch einer: Treffer versenkt

Mittwoch, 31. Oktober 2007 | Autor: Valentin Funk

Die Replik von Frank Schirrmacher selbst auf Spiegel Online finde ich ebenfalls gut. Sie richtet sich gegen den polemischen Angriff auf seine Aussagen in einer Rede:

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,514434,00.html

Ich muss gestehen seine ursprüngliche Rede auch nicht ganz gelesen zu haben, obwohl sie verlinkt war, wenn auch etwas unklar. Wenn der Kern seiner Rede (nur) war, dass wir die wenigen Kinder, die die Gesellschaft noch hat, durch den unbedarften visuellen Konsum an Gewalt, Pornografie und weiterer roher Seiten des menschlichen Seins nicht vollkommen abstumpfen lassen dürfen, so muss ich ihm zustimmen. Und dennoch ist es ein Leichtes, seine Worte als eine art Fundamentalkritik an den neuen Medien zu hören.

Verblüffend finde ich gerade diese Aussage: „Es gibt keine schönere Herausforderung als diese: Nicht nur das Internet zu erobern, sondern auch gegenzuhalten und Optionen anzubieten.“ Hier stellt er sich eben doch in einer Weise dagegen. Als Redakteur einer klassischen gedruckten „Zeitung“ ist das vielleicht auch verständlich. Es könnte aber an seiner statt auch heißen: „Es gibt keine schönere Herausforderung, den anspruchsvollen Journalismus im Internet stärker zu betonen und auszubauen, eine überstrahlende Alternative zu Brutalität und Interessenlosigkeit zu entwickeln.“

Natürlich hat er Recht, dass die Zeitungen fälschlicherweise totgesagt wurden. Warum soll ein Medium, ein Produkt, dass einen klaren Mehrwert gegenüber rein elektronischer Information hat, nicht weiter bestehen? Es sind grundverschiedene Medien, die für mich alle lieber mit mehr als mit weniger der derzeitig erhältlichen Qualität gefüttert werden wollten.

Und womöglich meint Frank Schirrmacher es eigentlich wirklich so: das Internet ist „Schuld“ daran, dass Informationen – eben auch Porno und Gewalt – überall gleichzeitig in großer Menge vorhanden sein können. Der Gegenentwurf ist die Druckerpresse, das ist kein schlechter Vergleich. Mir selbst fehlt allerdings die Antwort, wir wir mit diesen ohne Zweifel tatsächlichen Gefahren des neuen Mediums umgehen können. Einen wirklichen Ansatz finde ich in seiner Rede auch nicht – eher ein guter Anstoß zum Wachrütteln.

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Treffer versenkt

Montag, 29. Oktober 2007 | Autor: Valentin Funk

Der Artikel auf Spiegel Online, der sich mit den Aussagen von Frank Schirrmacher, derzeit Mitherausgeber der F.A.Z., beschäftigt ist in meinen Augen gut ich gehe damit konform:

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,514107,00.html

Hr. Lege meinte einmal, er frage sich, ob es nicht ein Zeichen von Macht ist, wenn nichts über sich im Internet zu erfahren sei. Als Beispiel sah er Frank Schirrmacher, über den man damals (2004) angeblich fast nichts persönliches on line erfahren konnte.

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Überwachung für Jedermann und Jedefrau

Mittwoch, 24. Oktober 2007 | Autor: Valentin Funk

Gerade stieß ich bei YiGG auf einen Link zu einem Artikel bei der „Welt“ online, der sich mit öffentlich zugänglichen Überwachungskameras beschäftigt. Google indiziert hiervon eine ganze Menge. Suche z. B. nach: inurl:axis-cgi/jpg – Axis ist eben ein bekannter Web-Cam-Hersteller.

Eine Ansicht hat mir ganz gut gefallen: Überwachungskameras auf dem Stuttgarter Flughafen. Und siehe da, gleich vier auf einen Schlag: Überwache selbst!

Und noch eine, auch eine bekannte Gegend: „Seepark“ in Sellin auf Rügen. Da kann man sogar richtig mitmachen. Also ran an die Steuerung.

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