15. Ergänzungslieferung: EK-Sammelwerk Reisezug- und Güterwagen

Dienstag, 31. Juli 2007 | Autor: Valentin Funk

Heute eingetroffen, hier der Inhalt:

  • AD4üm-62/AD4üm-63 (ADümh 101) – 16 Seiten
  • Die Büfettwagen der Deutschen Bundesbahn – 18 Seiten
  • Vierachsige Doppelstockwagen DBz 750/DABz 755 – 12 Seiten
  • Zwei- und dreiachsige Allesbahnpostwagen Post3-b/12,5 und Post-b/12,5 – 14 Seiten
  • Taems 890 – 4 Seiten
  • Taem(h)s 891 – 4 Seiten
  • Kijls 450 (Daten auch von Laaijrs 587) – 4 Seiten
  • Rijmmns 660 – 6 Seiten

Die Mischung gibt immerhin etwas für mich her: den letzten Wagen, Rijmmns 660, kannte ich noch gar nicht. Über den Kijls 450 mehr zu erfahren ist interessant, war mir der bisher doch nur stehend bei DB-Lok-Werkstätten bekannt. Auch die Taems sind von Interesse; hier sah ich den Taemns 890 mit der Nummer 82 80 085 1 696-9 am letzten Donnerstag in Rostock-Seehafen und wusste ihn nur mäßig gut einzuordnen (die Sichtungen des Tages). Gut ist auch, dass die Doppelstockwagen der ersten DB-Generation einen Beitrag gefunden haben.

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Die Weichen falsch gestellt: kein guter Tag für Stuttgart und das Land

Donnerstag, 19. Juli 2007 | Autor: Valentin Funk

Auch wenn der Bau noch keineswegs endgültig beginnt (die Bahn hat immer noch nicht abschließend dazu enschieden) ist die heute getroffene Finanzierungsentscheidung kein gutes Zeichen.

Unerträglich ist in meinen Augen leider auch die Berichterstattung. Es wird meist völlig unkritisch die Argumentation der Bahn und der Landesregierung übernommen. S21 und die Neubaustrecke werden immer noch munter verknüpft. Vom „Nadelöhr Stuttgart Hbf“ wurde auf tagesschau.de geteased. Titel wie „Das Land wird europatauglich“ (SWR) lassen nichts Gutes erahnen. (Zur Info: auch ohne S21 und auch ohne Neubaustrecke fährt der TGV seit diesem Sommerfahrplan von Paris nach Stuttgart.)

Der SWR schriebt von „Prophezeiung“, man könnte es auch als Drohung lesen:
Über das „Jahrhundertprojekt“ werden noch „Unsere Kinder und Kindeskinder sprechen“. Günther Oettinger, Ministerpräsident von Baden-Württemberg.

Ich wünsche meinen Kindern dieses Projekt nicht. Armes Stuttgart.

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Bei Conrad-Elektronik ist „golden white“ nicht golden white

Montag, 16. Juli 2007 | Autor: Valentin Funk

Als ich für den vorausgegangenen Beitrag die genaue Bezeichnung der verwendeten Leuchtdiode von YolDal eruieren wollte, fiel mir auf, dass Conrad laut Datenblatt eine andere LED als „golden white“ verkauft, als es z. B. auf der Seite von YolDal zu lesen ist.

Daraufhin fragte ich bei Conrad nach, welche Angabe denn nun stimme: die Bezeichnung „golden white“ in der Artikelbezeichnung (und ggf. könnte ja auch das hinterlegte Datenblatt falsch sein) oder das Datenblatt? Die Antwort war sehr klar: es gilt das Datenblatt, wohl sei die Artikelbezeichnung fehlerhaft!

Zusammenfassend stellte ich fest, dass es drei Serien bei YolDal gibt (hier die 3 mm-Varianten):

  • YI-WS3 – klares Gehäuse. Gibt es nur bei Conrad!
  • YZ-WS3 – White Sunny, also sunny white
  • YZ-WG3 – White Golden, also golden white

Eigenartigerweise kann ich heutzutage über die YI-WS3 nichts auf den Seiten von YolDal finden. Vermutlich werden sie nicht mehr hergestellt, womit sich nur schwer eine Aussage zur künftigen Verfügbarkeit machen lässt. Dieser Typ ist auch nur bei Conrad erhältlich. (Die anderen Versionen gibt es auch bei anderen Händlern wie z. B. LED-Shop 24 oder Dotlight und das zu günstigeren Preisen.) Conrad meinte aber, sie wären noch ausreichen auf Lager, was auch immer das heißen mag. Über ihre Bezugsquelle wollte Conrad keine Auskunft geben. Und eine Antwort vom Distributor für YolDal-LEDs (Rehag Elektronik) steht noch aus.

Erstaunlicherweise gibt es eine Lagerliste auf den Seiten von Rehag (http://www.rehag.de/ueberuns/lagerliste/stock/stock.html). Demnach gibt es noch 28.635 Stück von YI-WS3N23 (dagegen nur 2103 von den laut YolDal-Internetseite aktuellen YZ-WG3N30) – und diese werden in der Liste als „golden white“ bezeichnet, ganz entgegen dem Datenblatt. Vielleicht ist Rehag ja der Verkläufer ggü. Conrad… Was die vorhanden Stückzahlen allerdings wertlos werden lässt, ist das fehlende Datum zum Stand dieser Liste…

Eine Übersicht der für den Modellbau relevanten Typen gibt es im EisenbahnWiki: Warm-weiße LED.

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Strom durch warm-weiße LEDs

Mittwoch, 11. Juli 2007 | Autor: Valentin Funk

Ich wurde neulich auf der FREMO-Mailingliste FREMO-DCC gefragt, ob die warm-weißen LEDs von Yoldal („sunny white“, „golden white“ – eine Übersicht findet sich hier) je nach Stromstärke, ihre Farbe ändern. Bei normalen weißen LEDs sei das so, sie würden bei geringen Strömen bläulich.

Um das zu beantworten habe ich eine Serie Fotos mit einem minimalen Testaufbau gemacht.

Fliegender Testaufbau

Die warm-weiße LED (Yoldal YI-WS3N23; Conrad-Art.-Nr. 185851) habe ich dabei mit verschiedenen Strömen betrieben und in völliger Finsternis jeweils ein Foto mit meiner Ricoh Caplio GX gemacht. Dabei blieben die Einstellungen (Blende, Verschlusszeit, Brennweite, Weißabgleich etc.) bei allen Aufnahmen gleich.

Folgende Einstellungen legte ich fest:

  • Blende: f/4,3
  • Verschlusszeit: 1/60, 1/8, 1/4 und 1/2 Sekunde
  • Brennweite: 17,4 mm
  • Empfindlichkeit: 100 ISO
  • Weißabgleich (WB): „Floureszierend“, also Leuchtstoffröhrenlicht (beim Farbvergleich zwischen Foto und Augenschein waren hier die Farben am ähnlichsten)

Bei der LED handelt es sich um eine bei Conrad Elektronik gekaufte Yoldal YI-WS3N23; sie hat dort die Artikelnummer 185851. Ein Datenblatt gibt es ebenfalls bei Conrad.

Dabei ist mir aufgefallen, dass Conrad sie fälschlicherweise als „golden white“ bezeichnet. Diese Serie (YI-WS3) ist aber nicht „golden white“ sondern nur „extremely uniform worm white“, so das Datenblatt. Etwas verunsichert, welche LED ich nun wirklich vor mir habe, fragte ich bei Conrad nach. Der technische Kundendienst bestätigte mir, dass es sich tatsächlich um die YI-WS3N23 handelt, der Artikelname sei irreführend. (Als Erkennungsmerkmal für die „golden white“-LEDs kann man das leicht golden gefärbte Gehäuse heranziehen. Ich hatte diese bisher aber selbst noch nicht in der Hand.) Nochmals kurz die Parameter:

  • 4.000 mcd Lichtstärke
  • 30 mA Nennstrom
  • 23° Abstrahlwinkel
  • klares 3 mm-Gehäuse
    Wichtig: ich habe die LED für künftige Zwecke (Ersatz von gelben LED als Spitzenbeleuchtung) vorne befeilt. Daher das ungewöhnliche Aussehen!

Die Messungen liefen wie folgt ab: Einstellen des Stroms, Belichtung mit 1/60, 1/8, 1/4 und 1/2 Sekunde, nächster Stromwert. Der Strom kam aus einem alten Fleischmann-Trafo (bestimmt nicht sehr gut geglättet), zu besseren Steuerung schaltet ich einen 5K-Trimmer vor. Folgende Ströme wurden dabei eingestellt

  • 0,05 (+0,002) mA
  • 0,1 (+/- 0,002) mA
  • 0,2 (+/- 0,003) mA
  • 0,4 (+/- 0,006) mA
  • 0,8 (-0,008) mA
  • 1,5 (+0,03) mA
  • 2,5 (+/-0,01) mA
  • 5 (+0,1) mA
  • 10 (+0,08) mA
  • 15 (+0,5) mA
  • 20 (+0,5) mA

Die Strommessung wurde dabei mit einem „Billigmultimeter“ (Voltcraft VC444) gemacht. Von den absoluten Werten kann ich daher nicht viel Präzision erwarten. Im Vergleich untereinander halte ich sie allerdings für ausreichend genau.

In einer Panorama-Grafik nun also das Ergebnis (1/60-Sekunden-Belichtung). Per Klick gibt es eine große Version davon:

Bilderreihe

Schön zu sehen ist, dass sich die Farbe recht wenig verändert. Vor allem wird die LED nicht im Bereich sehr kleiner Ströme bläulich, sonder eher – wie eine Glühlampe – nur gelber. Weiter wird sie mit zunehmender Helligkeit eher weißer. Ein Verhalten also, dass im Modellbau sehr gewünscht ist.

Übrigens: ich halte nur 1,5 mA bei einem Modell-Spitzenlicht für absolut ausreichend.

Update!

Gerade oben genannter Satz muss überdacht werden. Eingebaut und im Betrieb erscheinen eher Werte < 1 mA angebracht. Ich werde noch weiter forschen müssen!

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Blinkfolge eines DR-Bahnübergangs

Montag, 9. Juli 2007 | Autor: Valentin Funk

Obwohl das für mich gar kein Thema ist, habe ich für die korrekte Nachahmung im Modell am 11. Juni 2007 bei einem Bahnübergang in Mukran – Bahnhof Sassnitz-Fährhafen (WSZF) – das typische Blinken eines DR-Bahnübergangs aufgezeichnet.

Im Gegensatz zu den DB-Bauarten blinkt hier ein Licht im Andreaskreuz und weitere Lichter auf beiden Seiten des Schrankenbaums. Das macht diese Bahnübergänge in meinen Augen besser erkennbar als jene der DB. Durch die beidseitig blinkenden Schrankenbäume wird folglich auch besser vor dem (unabsichtlichen) Überqueren bei geschlossener Schranke gewarnt. Leider kommt das bei Halbschranken hin und wieder vor.

Das Blinken selbst kann ich so beschreiben:

  1. Mit dem Klingeln beginnt die Lampe im Andreaskreuz an zu blinken. Dabei ist zu beachten, dass beide Seiten (des Gleises) im Gegentakt blinken.
  2. Mit dem Schließen des Baums beginnen auch die Lampen am Baum zu blinken. Diese blinken ebenfalls im Gegentakt zu der Lampe im Andreaskreuz der gleichen Seite. Vorder- und Rückseite eines Baums blinken dabei gleich.
  3. Blickt man auf den geschlossenen BÜ blinken also die Baumlampen in einem Takt, im Gegentakt dazu die rückwärtige rote Lampe des gegenüberliegenden Baums und die Lampe im Andreaskreuz.
  4. Beim Öffnen blinken alle Lampen bis zum Schluss.

Übrigens befindet sich der Bahnübergang genau hier (Google Maps).

Über Bauart etc. des Bahnübergangs weiß ich nicht Bescheid. Vor einiger Zeit gingen Fragen zur Blinkfolge dieses Typs Bahnübergang über die Mailingliste FREMOsignal.

Thema: Eisenbahn, FREMO | Beitrag kommentieren

Hallo Welt 2.2.1!

Sonntag, 1. Juli 2007 | Autor: Valentin Funk

Nun, dieses Blog bekommt doch wieder ein wenig Leben eingehaucht.

Don Alphonso von der Blogbar würde es wohl zerreißen, wie so manches Blog, dass irgendwann mal angefangen, aber nicht gepflegt wurde.

Grund für das Nichtschreiben war, dass ich noch mit einer veralteten 2.0-Version arbeitete, diese aber an einigen Stellen nicht mehr richtig funktionierte. Den Mangel wollte ich im Zuge eines sowieso geplanten Umzugs auf TYPO3 mit TIMTAB von Ingo Renner beheben, doch als ich das versuchte, wurden die Probleme leider gar nicht weniger. WordPress vermittelte mir von Anfang das gute Gefühl eines ordentlich zu bedienedenen Programms. Allerdings hatte ich etwas Sorge um die Qualität des Codes und auch die Ankündigungen auf wordpress.org waren nicht immer seriös. Zurück zu TIMTAB: ich habe es schlicht nicht richtig zum Laufen bekommen, vieles ist dabei einfach noch unzulänglich. (Z. B. der Import von WordPress, den Steffen Pingel für sich zwar fixte, ich bin so weit aber gar nicht gekommen.) TIMTAB ist leider nicht stetig weiter entwickelt worden (Version 0.5.11 ist vom 09.09.2006) und wie es sich mit TYPO3 4.1 verhält ist unbekannt. Bei der Installation war das erste Problem, die fehlenden Abhängigkeiten der Komponenten untereinander (ve_guestbook, tt_news, realurl), diese werden im TER 2 nicht richtig geprüft. Danach verging mir die Freude und ich sehnte mich wieder nach der dezidierten und simplen Lösung: WordPress!

Jetzt habe aber doch auch ca. 3 Stunden in diese Neuinstallation von WordPress investiert: Zunächst installierte ich die englische Version, suchte dann noch nach neuen Versionen von Connections, fand eine Version 1.5 (Connections Reloaded), allerdings nicht richtig lokalisiert; dann fand ich überhaupt erst die deutsche Version von WordPress 2.2.1 (warum gibt es da kein Hinweis auf wordpress.org?) und installierte diese. Weiter fand ich dann auch noch eine deutsche Version von Connections, doch diese ist nicht mit der ursprünglichen identisch (sehr schade, nein etwas ärgerlich, denn es wird etwas anderes versprochen). Dann kopierte ich die Daten aus der alten Datenbank in eine neue leere und installierte die deutsche Version von 2.2.1 darüber. Es sah zunächst ganz gut aus – allerdings gab es dann doch noch Datenbank-Fehler als ich neue Benutzer anlegen wollte. Also doch lieber eine frische Installation. Dank der Import/Export-Funktion seit WordPress 2.1 konnte ich dann aber die Posts und Seiten exportiere und in die frische Installation importieren. So sollte es nun laufen.

Fertig ist das Haus aber immer noch nicht: ich muss Connections wieder durch meine Abwandlung („Verbindungen“) ersetzen und schaffe dabei vielleicht gleiche eine Überarbeitung. Solange muss ich mich für das Sprachgemisch zwischen Englisch und Deutsch entschuldigen.

Thema: Das Weblog selbst | Beitrag kommentieren